Motorradmesse in Mailand
EICMA 2021
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Messebilder EICMA 2021 Jörg Künstle
Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp
Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp
Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp
Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp 17 Bilder

Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp: Optimiert fürs Grobe

Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp Optimiert fürs extrem Grobe

EICMA 2021

Die Ténéré  700 hat sich am Markt als Bestseller etabliert. Viele Kunden wünschen sich aber noch mehr Geländetauglichkeit. Yamaha entspricht dem mit dem Raid Prototyp.

Weil Ténéré-Käufer offensichtlich nicht nur Asphalt und Feldwege unter die Räder nehmen, sondern vielfach auch schwereres Gelände ansteuern, will Yamaha mit dem jetzt auf der EICMA in Mailand vorgestellten Ténéré 700 Raid Prototyp zeigen, was bald auf die Kunden zurollen soll.

Profis haben mitentwickelt

Wer mit seiner Ténéré ins schwere Gelände oder auf den Wüsten-Trip wollte, musste bislang seine Maschine selbst aufrüsten. Yamaha scheint diesen Teil vom Kuchen künftig nicht der Zubehörindustrie überlassen zu wollen, sondern selbst Lösungen anbieten. Yamaha selbst nennt das "ein neues Kapitel in der Ténéré-Story" schreiben. Der Ténéré 700 Raid Prototyp ist bald bereit, neue Horizonte zu erobern und neue Geschichten schreiben, die die Ténéré Legende für eine neue Generation von Adventurefahrer bereichern. Aha.

Die in Mailand präsentierte Maschine wurde von Yamaha in Europa unter Mitwirkung der erfahrenen Offroad-Fahrer Alessandro Botturi und Pol Tarrés entwickelt. Das Ziel war, das volle Raid-Potenzial der Ténéré 700 auszuschöpfen. Darum testeten die beiden Offroadprofis den Prototyp ausgiebig in der marokkanischen Wüste.

Mehr Kühlung, mehr Fahrwerk, mehr Bremse

Yamaha Ténéré 700 Raid Prototyp
Yamaha

Zu den technischen Highlights des Raid-Prototypen zählen ein Akrapovic-Komplettauspuff aus Titan, eine neu abgestimmte Motorsteuerung von Yamaha Racing, eine neue Airbox samt Hochleistungsluftfilter sowie ein von 46 auf 48 Zähne vergrößertes Kettenrad. Um die Standfestigkeit zu erhöhen spendiert Yamaha zudem einen größeren Wasserkühler, dem zwei Lüfter zusätzlich Luft zufecheln, und einen neuen Ölkühler. Eine Rekluse-Kupplung erleichtert das Anfahren und verhindert das Abwürgen des Motors. Kombiniert wird die neue Kupplung mit einem neuen Kupplungsdeckel und einem neuen Kupplungsgriff.

Nachgelegt wurde natürlich auch im Bereich Fahrwerk. Die 48er KYB-USD-Gabel bietet nun 270 Millimeter Federweg und steckt in CNC-gefrästen Brücken. Das neue Federbein stellt 260 Millimeter Federweg bereit. Für mehr Progression sorgt eine neue Umlenkung an der Hinterradschwinge. Für mehr Bremspower sorgt eine 300er-Scheibe vorn in Kombination mit Renn-Belägen und einem neuen Bremszylinder samt Hebel. Hinten rüstet Yamaha auf eine 267er Scheibe in Verbindung mit dem Original-Bremssattel auf. Stahlflexleitungen runden das Bremsen-Upgrade ab.

Ob die leckeren Gelände-Komponenten künftig als Zubehör angeboten werden, oder Yamaha gar ein entsprechend aufgebautes Sondermodell bringt ist noch nicht bekannt. Was mit einer aufgerüsteten Ténéré geht hat aber schon Pol Tarres bewiesen.

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Yamaha zeigt was abseits der Straße mit der Ténéré möglich ist. Denkbar ist eine neue, entsprechende Zubehörlinie oder gar ein komplettes Sondermodell.

Yamaha Ténéré 700
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