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BMW Motorrad startet Rückruf-Aktion

Gefahr am Hinterrad

BMW hat einen weltweiten Rückruf für diverse Modelle gestartet, weil einige Komponenten ungewollt mit dem Hinterrad in Berührung kommen können. Die Schraubverbindung der Schwinge zum Winkelgetriebe kann fehlerhaft sein.

BMW ruft weltweit insgesamt 440 Bikes zurück, die zwischen dem 31. Oktober 2019 und dem 30. Januar 2020 produziert wurden. Vom Rückruf betroffen sind dabei die Modelle R nineT, R nineT Pure, R nineT Scrambler, R nineT Urban G/S, R 1250 GS, R 1250 GS Adventure, R 1250 RT, R 1250 R, R 1250 RS, K 1600 GT, K 1600 B. Der Rückruf gilt auch für Deutschland, wo insgesamt 83 Bikes betroffen sind.

Problematische Verschraubung

Die Rückruf-Aktion musste gestartet werden, weil einige Komponenten möglicherweise mit dem Hinterrad in Berührung kommen können, was zu gefährlichen Situationen, Kontrollverlust und schließlich zu Unfällen führen kann. BMW teilt folgendes Fehlerbild mit: "Das Material des Lagerzapfens, welche die Schwinge mit dem Winkelgetriebe verbindet, weist nicht die korrekte Güte auf. Die nötige Streckgrenze wird nicht erreicht. Der Fehler tritt nur auf, wenn die Verschraubung im Nacharbeitsprozess manuell angezogen wurde." Aufgrund des Fehlers kann der Lagerzapfen reißen, wodurch sich die Schraubverbindung der Schwinge zum Winkelgetriebe lösen kann. Dadurch kann es zu einer Berührung mit den Speichen des Hinterrades kommen. Im schlimmsten Fall droht ein Sturz. Bei den betroffenen Fahrzeugen wird der Lagerzapfen ersetzt.

Der Werkstattaufenthalt soll dabei lediglich 20 Minuten in Anspruch nehmen. Die Rückrufaktion ist bereits im März angelaufen und laut BMW sollen die meisten betroffenen Fahrzeuge in Deutschland auch bereits verarztet sein.

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