Triumph Street Triple RS im 50.000 km-Dauertest

Die ersten 7.000 Kilometer sind geschafft

Neu im MOTORRAD-Dauertest - eine Triumph Street Triple in der edlen RS-Ausführung.Jungfräuliche 1.476 Kilometer hat der Dreizylinder auf der Uhr. 50.000 sollen es werden.Erste Dauertest-Amtshandlung: Eingangsmessung auf dem Prüfstand.Für den Dauertest wird der Motor der Street Triple verplombt.
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Der MOTORRAD-Dauertestfuhrpark hat einen Neuzugang zu verzeichnen. Am 9.2.2018 ist eine Triumph Street Triple RS angetreten um sich dem 50.000 km-Marathon zu stellen.

Mit einem Kilometerstand von 1.476 lief am Freitag (9.2.2018) eine Triumph Street Triple RS in der Redaktionstiefgarage ein. Kaum da, musste die kleine Britin schon los um auf dem Prüfstand die Eingangsmessung zu absolvieren. Dann folgte noch die Verplombung des Motors und die Streety wurde in den Redaktionsalltag entlassen. Eine Kompressionsmessung war wegen einer Dekompressionsautomatik nicht möglich.

Aufgrund der kalten Temparaturen wurde die Triumph gleich auf Michelin Road 5-Reifen umgerüstet.

Ungefähr bei 25.000 km veröffentlicht MOTORRAD dann eine Dauertest-Zwischenbilanz; nach 50.000 Kilometern folgen Abschlussmessungen, bevor der Motor der Triumph Street Triple RS zerlegt und begutachtet wird.

Die Triumph Street Triple RS musste sich zu Beginn des Dauertests einer Eingangsmessung auf dem Leistungsprüfstand unterziehen.
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Foto: Petra Wiesner
Kleine Fahrerinnen haben kleine Probleme auf der Streety.
Kleine Fahrerinnen haben kleine Probleme auf der Streety.

Kilometerstand: 6.814, 05/2018

Mittlerweile hat die kleine Street Triple RS im Dauertestbetrieb rund 4.000 Kilometer zurückgelegt und dabei den zunächst montierten Michelin Road 5-Reifensatz eingebüßt. Ein Schnitt im Hinterrad machte einen Wechsel notwendig. Als Ersatz wurde die demontierte Originalbereifung Pirelli Supercorsa ST wieder aufgezogen. Auffälligkeiten vermeldet das Fahrtenbuch der kleinen Britin bislang nicht.

Dafür zeigen sich auch kleine Pilotinnen begeistert. Aller erster Eindruck im Feierabend-Stadtverkehr Stuttgart: Wow, wie wieselflink und wendig! Bei einer Größe von 1,64 Meter und einem Gewicht von 57 kg erreichen die Fußspitzen geradeso den Boden. Die einstellbaren Handhebeleien und das Gas reagieren super fluffig, die Schaltung schön leichtgängig. Das Display mit seinen viele verschiedene Darstellungsmöglichkeiten lässt jedes Zocker-Herz höher schlagen. Die Vorderradbremse mit dem einstellbaren Geberkolben reagiert auf Stufe 21 sehr giftig, – 19 ist für den Alltag optimal. Ein fehlender Zusatznippel macht den Seitenständer für Kurzbeinige nur schwer erreichbar. Zudem ist die Streety für den Fahrer sehr laut. Auch die Lenkerendenspiegel sind fragwürdig. Man sieht nix und ich bleib ständig mit der Hand dran hängen.

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