Italjet Dragster auf der EICMA

Roller mit Achsschenkellenkung und Gitterrohrrahmen

Der knüpft mit seiner Konstruktion direkt an den Kultroller von 1998 an.
Italjet hat auf der EICMA den neuen Dragster vorgestellt.Der knüpft mit seiner Konstruktion direkt an den Kultroller von 1998 an.Auch der neue Dragster trägt seine Technik ziemlich offen zur Schau.Das Vorderrad wird wieder an einer Einarmschwinge mit Achsschenkellenkung geführt.
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Italjet bringt den Dragster zurück. Auf der EICMA haben die Italiener die Neuauflage des Kultrollers wieder mit Achsschenkellenkung vorgestellt.

Zwischen 1998 und 2003 hat die kleine italienische Manufaktur Italjet den Ur-Deragster im Programm. Der trug als erster Serienroller eine Achsschenkellenkung, die er mit Zwei- und Viertaktmotoren mit bis zu 22 PS kombinierte. Dazu gab es einen leckeren Gitterrohrrahmen.

Mit bis zu 20 PS

Auf der EICMA 2018 knüpfen die Italiener jetzt an ihre Vergangehneit an und stellen den neuen Italjet Dragster vor. Der tritt wieder mit einem Gitterrohrrahmen sowie mit einer Achsschenkellenkung an. Insgesamt wirkt die Neukonstruktion noch luftiger, technischer und sportlicher als das Ur-Modell, bei dem sich der neue Dragster designtechnisch eng anlehnt.

Zu haben sein wird der neue Dragster wahlweise mit einem 125er Viertakter oder einem 200er. Das Basisaggregat leistet 15 PS und 12,5 Nm, die 200er Version kommt auf 20 PS und 17 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt immer über ein CVT-Getriebe und einen Riemenantrieb.

Foto: Italjet
Federbein zwischen den Rahmenrohren.
Federbein zwischen den Rahmenrohren.

Sportliches Reifenformat

Vorne führt die Einarmschwinge ein 12 Zoll großes Rad mit einem 120/0er Reifen. Hinten dreht sich ein 13 Zoll großes Rad, das einen fetten 150/70er Pneu trägt. Bremspower liefert vorne eine 175er Scheibenbremse, hinten misst die Disc 240 mm im Durchmesser. Der 125er kommt mit einer Kombibremse, der 200er hat ABS. Beim Gewicht liegen beide um 4 Kilogramm (108 zu 112 kg) auseinander.

Das liegende hintere Federbein stützt sich direkt an der Triebsatzschwinge ab. Das Federbein für das Vorderrad sitzt im Fußraum zwischen den Rahmenrohren und stützt sich über eine Umlenkung ab.

Als 125er soll der Dragster 4.500 Euro kosten, die 200er-Variante kostet ab 4.800 Euro.

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