KTM trennt sich von Kiska: Neues Design, weniger Kanten, weniger Orange?

Schleift Bajaj bei KTM die Kanten ab?
KTM trennt sich von Kiska-Design

ArtikeldatumVeröffentlicht am 18.02.2026
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KTM 990 Duke Vergleichstest
Foto: Jörg Künstle

Kiska ist nicht nur traditioneller, externer Dienstleister für KTM gewesen, die Design-Agentur gehörte anteilig zur Familie namens Pierer Mobility. Inzwischen hat der indische Bajaj-Konzern KTM übernommen und die Verflechtung der beiden österreichischen Firmen aufgelöst.

KTM baut eine neue Design-Abteilung auf

Für KTM ist der Aufbau eines eigenen "Inhouse-Designteams" geplant, allerdings nicht am KTM-Stammsitz in Mattighofen, sondern bei oder in Salzburg – in räumlicher Nähe zu Kiska. Trotzdem ist von dort aus künftig eine neue Formensprache zu erwarten.

Weniger Kanten und weniger Orange?

Inwieweit das neue KTM-Design von den bisherigen, kantigen Linien in Orange abweichen wird, ist noch unklar. Erste Anzeichen für tendenzielle Veränderungen sind beim aktuellen Modell-Jahrgang 2026 von KTM bereits zu erkennen, der sich in Schwarz, Weiß und Blau farblich vielfältiger präsentiert.

Das neue KTM-Gesicht – noch von Kiska geformt

Allerdings bleibt das seit Mitte der 1990er-Jahre für KTM typische Orange bis auf Weiteres die leuchtende Grundfarbe ("lead colour"). Und das neue, noch von Kiska-Designern geformte "KTM-Gesicht" mit offen umrahmten LED-Scheinwerfern wird wohl mittelfristig noch auf weitere Modelle übertragen.

Ein Facelift dauert mehrere Jahre

Denn die Entwicklungszeiträume für neue Modelle oder Facelifts erstrecken sich – bei allen Kfz-Herstellern – über mehrere Jahre. Zumal die projektbezogene Zusammenarbeit zwischen KTM und Kiska dem Vernehmen nach (noch) nicht komplett abgeschlossen ist.

Wann kommt das neue Design für KTM, Husqvarna und GasGas?

Wirklich neues KTM-Design ist also nicht kurzfristig umsetzbar und wohl frühestens für 2028 zu erwarten. In ähnlicher Form – mehr oder weniger – gilt das auch für die zu KTM gehörenden Motorradmarken Husqvarna und GasGas, deren Fortführung vorausgesetzt.

Fazit