Lenkkopflager haben einen harten Job: Beim Bremsen stemmt sich über den Hebelarm der Gabel bis zu eine Tonne Biegelast auf das untere Lenkkopflager. Jedes Schlagloch drischt erbarmungslos auf die kleinen Wälzkörper ein. Unter solchen Bedingungen ist es kein Wunder, dass die Lager oft schon nach 20.000 Kilometern die Grätsche machen. Dann heißt es: austauschen. Denn nur ein absolut leichtgängiges, reibungsarmes Lager garantiert ein neutrales Lenkverhalten.
Haben sich die Wälzkörper der Kugel- oder Kegelrollenlager in die Oberfläche der Lagerschalen eingearbeitet, hakt die Lenkung in Geradeausstellung leicht ein und kann sich nicht mehr auspendeln. Dieses Auspendeln ist aber entscheidend. Bei jeder Kurvenfahrt ist die Lenkung zur Kurveninnenseite ...












