Zehn Wochen Urlaub, ein fast neues Motorrad – die KTM 790 Adventure – sowie ein Satz frischer Stollenreifen. Und zwei Ideen, wohin die Reise gehen soll: als Anti-Urlaubsziel die Sperrzone von Tschernobyl und ansonsten möglichst abseits der Zivilisation in der vertrackten Bergwelt Vorderasiens möglichst viele Kilometer auf ungeteerten Pisten abzuspulen. Das waren die Zutaten für das anspruchsvolle Abenteuer, das sich der damals 34-jährige MOTORRAD-Leser Sebastian Goeß im Jahr 2019 zumuten wollte. Sebastian hatte damals erst seit 2017 den A-Führerschein, und kurz vor der Reise fuhr er erstmalig im Gelände. Nach 15.000 Kilometern Schotter, Matsch und abenteuerlichen Routen kann er allerdings nicht mehr mit seinem Beginner-Status kokettieren.
Motorradreise Vorderasien :Durch die Strahlen-Hölle Tschernobyl
Die Tour zum Katastrophenreaktor sollte nur ein Teil dieser Motorradreise werden, das eigentliche Abenteuer wollte Sebastian auf dem Adventure-Bike im Kaukasus erleben. Anm. d. Red.: Die Reise fand vor der Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts statt.
Veröffentlicht am 18.03.2025

Foto: Sebastian Goeß




