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Motorrad-Neuheiten 2022
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KTM RC 390 2021 KTM
Fahrbericht KTM RC 390
Fahrbericht KTM RC 390
Fahrbericht KTM RC 390
Fahrbericht KTM RC 390 19 Bilder

KTM RC 390: Kleiner Supersportler für 2022

KTM RC 390 Wie eine kleine RC 8

Die aktuelle KTM RC 390 wurde 2013 auf der EICMA vorgestellt. Um im immer stärker belagerten Einsteigersegment bestehen zu können, hat KTM den kleinen Sportler überarbeitet.

Ursprünglich war die KTM RC 390 hauptsächlich für den asiatischen und den südamerikanischen Markt gedacht, wo kleine, sportliche Maschinen heiß begehrt sind. Mittlerweile hat die RC 390 in Europa einen festen Kundenstamm erobert. Parallel haben andere Hersteller das Segment der kleinen A2-tauglichen Sportmotorräder für sich entdeckt: Honda lockt mit der CBR 500 R und Yamaha mit der YZF-R3. Kawasaki hat sich mit der Ninja 400 bereits wieder zurückgezogen. Höchste Zeit für KTM die RC 390 nachzuschärfen.

Verbesserte Ergonomie, mehr Reichweite

Wie das aktuelle Modell wurde die neue KTM RC 390 in Kooperation mit KTMs indischem Anteilseigner Bajaj entwickelt und wird weiterhin von diesem produziert – ebenso wie die 390 Duke und die 390 Adventure. Ihre aus dem Rennsport abgeleitete Optik ist das auffälligste Update der neuen Baureihe: Beinahe jedes Verkleidungsteil wurde neu designed. Im Zuge der Neugestaltung wurde die Gesamtgröße der RC 390 bewusst gesteigert: Das sorgt nicht nur für einen erwachseneren Auftritt, es kommt der Aerodynamik zugute, da der Fahrer besser integriert wird. Nebenbei verbessern sich Wind- und Wetterschutz für mehr Komfort. Im Heckbereich haben die KTM-Mannen Verkleidung gespart. Damit ergibt sich eine sportlichere und aggressivere Optik und der neu gestaltete Stahl-Gitterrohr-Heckrahmen setzt sich besser in Szene. Im Kniebereich gibt sich die Neue schmaler, erlaubt dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit. Insgesamt spart KTM an der Verkleidung auch Schraubverbindungen und setzt auf ein neues Montagesystem, so dass ein Verkleidungswechsel weniger Aufwand erfordert. Natürlich lassen sich so auch Wartungsarbeiten leichter abwickeln.

Das neue, zweiteilige TFT-Kombiinstrument ist vielfach konfigurierbar und mit der My Ride-App vernetzbar. Die neue Windschild-Halterung bedient sich eines neuen Designs aus Aluminium, während ein neu gestaltetes Unterteil aus Verbundwerkstoff den neuen LED-Scheinwerfer an seinem Platz hält. In die neue Front integriert sind die Blinker und das Positionslicht. Der Kraftstofftank wächst auf ein Volumen von nun 13,7 Liter. Die Handhebel sind serienmäßig einstellbar.

Mehr Fahrwerk, weniger Gewicht

KTM RC 390 2021
KTM

Der Fokus bei der Fahrwerksüberarbeitung lag auf Gewichtsreduktion. Neue Gussfelgen sparen zusammen 3,4 Kilogramm. Die Reifengrößen belässt KTM bei 110/70 – 17 vorn und 150/60 – 17 hinten. Fast ein Kilogramm weniger als bisher bringt die überarbeitete Bybre-Bremsanlage auf die Waage. Weitere 1,5 Kilogramm wurden am Gitterrohrrahmen abgespeckt.

KTM RC 390 2021
KTM

Nachgeschärft wurden auch die Federelemente. Vorn verrichtet eine einstellbare 43er-Open-Cartridge-Upside-down-Gabel vom Typ WP APEX ihre Arbeit, bei der links die Druckstufe in 30 Klicks und rechts die Zugstufe in ebenfalls 30 Klicks angepasst werden kann. Die KTM RC 390 bietet ein Federbein vom Typ WP APEX mit Vorspannungs- und 5-Klick-Zugstufeneinstellung. Obligatorisch war das Euro5-Update für den 373 cm³ großen Einzylindermotor: 40 Prozent größer ist der Luftfilter und zusammen mit einem neuen Motormapping steigert KTM das Drehmoment und sorgt für die Einhaltung der Grenzwerte. Die Leistung bleibt unverändert bei 44 PS, das maximale Drehmoment legt um zwei auf 37 Nm zu. Neu ist die Edelstahlabgasanlage samt Alu-Endschalldämpfer. Typisch KTM ist die Aufrüstung in Sachen Elektronik. So bietet die neue RC 390 eine Auswahl an Assistenzsystemen, die normalerweise nur an großvolumigen Motorrädern zu finden sind, darunter Supermoto-ABS, Kurven-ABS und Kurven-MTC sowie einen optionalen Quickshifter. Preise nennt KTM noch nicht. Bei den Händlern steht die neue RC 390 ab März 2022.Zu haben ist sie in den Farbkombinationen Blau-Orange und Orange-Schwarz.

Fazit

Die RC 390 wird in der Neuauflage ein attraktives Sportbike für Einsteiger bleiben. Mit ihrem Einzylinder ist sie hier quasi konkurrenzlos.

KTM RC 390
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