Walt Siegl Motorcycles /Gregory George Moore
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Walt Siegl Motorcycles WSM SBK

Superbike-Umbau auf Ducati-Basis

Die US-Motorradmanufaktur Walt Siegl setzt überwiegend auf lecker gemachte Ducati-Umbauten. Jüngstes Projekt ist die SBK für den Rennstrecken- und Straßeneinsatz.

Walt Siegl Motorcycles, der Namensgeber und Inhaber ist Österreicher, mit Sitz in New Hampshire setzt bei seinen Umbauten auf hochwertige Elektronikkomponenten, feinste Fahrwerksteile sowie selbst entwickelte Fahrwerke und Verkleidungsteile. Jüngster Spross der US-Manufaktur ist das Modell SBK, das eine extrem sportliche Ausrichtung mit einem leicht nostalgischen Design kombiniert.

Eigener Gitterrohrrahmen

Das Walt Siegl Motorcycles Superbike, oder kurz WSM SBK, ist je nach Ausstattung als Trackbike oder ultrasportliches Straßenbike ausgelegt und wird in zwei Versionen angeboten – mit einem luftgekühlten oder einem flüssigkeitsgekühlten V2. Der stammt aber in jedem Fall von Ducati und geht durch die Hände von Motorentuner Bruce Meyers Performance.

Walt Siegl Motorcycles /Gregory George Moore
Das digitale Cockpit liefert und sammelt Fahrdaten.

Der wassergekühlte Vierventil-V2 stammt aus der Duc 1098 und wird umfassend optimiert. Der luftgekühlte V2 basiert ebenfalls auf dem 1098-Aggregat, wird aber auf luftgekühlte Zylinder und Köpfe mit Zweiventiltechnik umgerüstet. Leistungsangaben macht WSM nicht. Verbaut wird der V2 in einem selbst entworfenen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl. Das angeschraubte Rahmenheck bildet zusammen mit der Sitzbank eine selbsttragende Einheit aus Kohelfaserlaminat. Die Einarm-Hinterradschwinge wiederum stammt aus der Ducati 1098.

Preis noch nicht bekannt

Bei den Federelementen greift WSM in die Schublade mit edelsten Bauteilen von Öhlins. Vorne führt eine Superbike-USD-Gabel, hinten wird ein TTX-Federbein verbaut. Auch beim Räderwerk wird nicht gespart. Die Carbon-Felgen stammen von Zulieferer BST. Bei den Bremskomponenten kommen natürlich Brembo-Parts zum Zuge.

Walt Siegl Motorcycles /Gregory George Moore
Feinste Federelemente von Öhlins.

Vorne beißen radial verschraubte Vierkolben-Monobloc-Sättel in 330er Scheiben. Alle Verkleidungsteile werden aus Kohlefaserlaminat geformt. Das langezogene Verkleidungsoberteil beherbergt einen Rundscheinwerfer und erinnert an Modelle aus den 80ern. Die zurückgelegte Fußrastenanlage fertigt WSM selbst.

Das digitale Dashboard im Cockpit liefert und sammelt alle relevanten Fahrdaten, die Bordelektronik bietet einen Schaltautomat und eine Traktionskontrolle, aber kein ABS. Ausatmen darf der Zweiventiler durch eine Titan-Anlage mit zwei Endschalldämpfern von Arrows. Der Vierventiler trägt eine Edelstahlanlage von SC Project.

Was so ein Walt Siegel-Gesamtkunstwerk kostet, dazu machen die Erbauer leider keine Angaben.

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