Suzuki MotoGP Präsentation 2021 Suzuki Racing
Suzuki MotoGP 2022
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Suzuki MotoGP 2022 12 Bilder

Suzuki MotoGP 2022: Suzuki steigt aus

Suzuki steigt 2022 aus der MotoGP aus Wirtschaftliche Situation zwingt zum Ausstieg

Suzuki steigt Ende der Saison 2022 aus finanziellen Gründen aus dem MotoGP-Rennzirkus aus. Der Verbleib der Fahrer ist ungewiss.

Suzuki steigt zum Ende der laufenden Saison 2022 aus dem Rennbetrieb der MotoGP aus. Nach vielen Gerüchten gibt es eine offizielle Stellungnahme von Suzuki. In der bestätigt Suzuki, dass Gespräche mit der Dorna laufen, über die Möglichkeit, die Teilnahme an der MotoGP zum Saisonende 2022 zu beenden. Die wirtschaftliche Situation und die Notwendigkeit, sich auf die großen Veränderungen in der Automobilbranche zu konzentrieren, zwinge Suzuki dazu, Kosten und Personalressourcen in die Entwicklung neuer Technologien dieses Bereichs zu verlagern. "Wir möchten unserem Suzuki Ecstar Team, all jenen, die Suzukis Motorradrennsport seit vielen Jahren unterstützen, und allen Suzuki-Fans, die uns enthusiastisch unterstützt haben, unseren tiefsten Dank aussprechen.", so die Worte aus der Meldung der Suzuki Motor Corporation vom 12. Mai 2022.

Über den Verbleib des Weltmeister Joan Mir scheint es bereits Gewissheit zu geben: Er soll ab 2023 in das Honda Werksteam wechseln. Die Zukunft seines Teampartners Àlex Rins ist noch nicht bekannt.

Wo fährt Joan Mir 2023?

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Suzuki

Joan Mir könnte 2023 für Honda an den Start gehen, aber das sind bisher nur Spekulationen. Joan Mir: "Wir waren in Verhandlungen mit Suzuki, bevor das alles passiert ist. Jetzt wird mein Manager sicher mehr Arbeit haben, als er erwartet hat. Er spricht mit Honda, mit verschiedenen Herstellern, um zu versuchen, meine Zukunft zu regeln. Aber das ist nicht einfach." In Eile sei er deshalb jetzt nicht, aber jedem Fahrer sei es natürlich lieber, in eine geregelte Zukunft zu schauen. Wenn Mir tatsächlich zu Honda wechseln würde, wäre Pol Espargaros Platz bei Repsol-Honda in Gefahr. Der dementiert Gerüchte, dass er vom Weltmeister von 2020 bei Honda ersetzt wird, prüft aktuell aber auch einige Plan-B-Optionen. "Ich habe einen Vertrag mit Honda bis zum Ende des Jahres", so Espargaro. "Sicherlich ist es ein freier Markt, in dem Honda einen Fahrer sucht und ich ein Motorrad. Vielleicht kommen wir wieder zu einer Einigung, vielleicht gehen wir auch einen anderen Weg. Es gibt andere freie Plätze in der MotoGP. Ich bin ein MotoGP-Fahrer, und wenn wir keine Einigung mit Honda erzielen, ist das kein Problem, es gibt andere Plätze."

Wo fährt Alex Rins 2023

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Suzuki

Wie Mir sollte auch der Spanier eine Vertragsverlängerung bei Suzuki unterschreiben, aber er ist nun auf der Suche nach einem anderen Team. "Im Moment habe ich noch nichts für das nächste Jahr", sagte Rins. "Aber ich habe einen Manager, der sicher mehr zu tun haben wird als in den letzten Wochen. Ich muss einfach das tun, was ich tue. Ehrlich gesagt, gibt mir das einen zusätzlichen Schub, weil wir das richtige Motorrad haben. Es ist das beste Paket, das wir je hatten. Zeigen wir ihnen [Suzuki]also, dass sie die falsche Entscheidung getroffen haben. Der Plan war, weiterzumachen. Wir waren in Verhandlungen."

Harter Schnitt, harte Strafe

2012 stieg Suzuki schon einmal aus der Königsklasse aus. Damals zog der Hersteller zurück, um eine neue technische Grundlage zu entwickeln und kehrte 2015 zurück. Heute ist Suzuki durchaus konkurrenzfähig, gewann 2020 die Fahrerweltmeisterschaft, stellte für diese Saison bereits einen neuen Teammanager ein und verlängerte die Verträge mit dem MotoGP-Veranstalter Dorna bis 2026. Der neue Manager sollte eigentlich die Verträge mit Mir und Rins verlängern, muss jetzt allerdings wohl das komplette Team abwickeln. Und die Dorna dürfte für den frühzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag eine gewisse Kompensation verlangen.

Suzuki GSX-RR 2022

Optisch hat sich die GSX-RR nur wenig verändert, mit neuen Grafiken startet die Über-Suzi in die neue Saison. Unter der Karosse haben die Ingenieure viel gearbeitet. Vor allem das mechanische Ride-Height-System musste neu abgestimmt und besser integriert werden. Suzuki hatte das System erst in der zweiten Saisonhälfte 2021 eingeführt.  Nach zwei Jahren war es den großen Marken wieder erlaubt, intensiv an den Motoren zu arbeiten. Ohne Details zu nennen, gibt Suzuki über 240 PS als Leistung des Vierzylinders mit 1.000 Kubik an. Also exakt die Daten, die Suzuki seit 2019 nennt. Die Wahrheit wird deutlich darüber liegen. Übrigens: Erneut hat Suzuki keine Kundenteams, damit fahren 2022 weiter nur zwei Motorräder der Marke um den Titel.

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