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Dayi E-Odin 9 Bilder

Dayi Motor E-Odin: A1 Elektromotorrad mit 180er Reifen

Dayi Motor E-Odin Elektro 125er Nordischer Elektro-Gott aus China für 4.500 Euro

Keinen geringeren als Allvater Odin hat sich der chinesische Motorradhersteller Dayi Motor als Namensgeber für das Topmodell E-Odin ausgesucht: Eine 125er mit 210 Kilometer Reichweite.

Nun ist auch die Frage beantwortet, was BMW mit den Restbeständen der alten S1000 R-Lampenmasken gemacht hat: Wohl an Dayin Motor verkauft. Die neue E-Odin, das Topmodell der Chinesen, sieht der alten S1000 R vorn zum Verwechseln ähnlich. Spaß beiseite: BMW hat keine Restbestände und wenn, dann sind die bestimmt nicht nach China verkauft worden. Nichtsdestotrotz haben die asiatischen Hommage-Designer von Dayin einiges an Maß beim Naked Bike aus München genommen. Besser gut kopiert, als selbst schlecht gemacht: die Dayin E-Odin.

125er mit Reichweite

Stattliche 210 Kilometer gibt Dayin als Reichweite für die neue E-Odin an. Möglich machen sollen die ein Akku mit 7,2 kWh und ein Radnabenmotor mit 6 kW oder 8 PS. Der soll die E-Odin auf bis zu 100 km/h beschleunigen, die Ladezeit ist mit 10 Stunden am Haushaltsstrom angegeben. In Sachen Leistung perfekt für die A1- oder 125er-Klasse. Die E-Odin ist bereits Euro 5-konform und geht mit einem ABS an den Start.

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Optik wie eine Große

Optisch macht die E-Odin von Dayin recht dicke Backen. Neben der S1000-R-Front ist der Rahmen mit dem Akku vollverschalt und selbstbewusst in Optik eines Boxer-Motors mit Sechszylindern gehalten. Dazu gibt esauf jeder Seite einen futuristisch gezeichneten Ausläufer, der an einen Krümmer oder den Flux-Kompensator erinnert. Stolz steht "Trust" auf den Fake-Ventildeckeln. Insgesamt erinnert die E-Odin mehr an ein Motorrad aus einem Videospiel.

Auch die Wahl der Reifendimension zeigt Ambitionen: 120/70 ZR17 vorn und ein Pneu in der Größe 180/55 ZR17 hinten sind für eine 125er üppig. Ein Schelm wer glaubt die 210 Kilometer Reichweite wären mit schmaleren Reifen zu toppen. Gebremst wird vorn mit stattlich wirkenden Scheiben mit axial montierten Sätteln, hinten verzögert eine Einzelscheibe. Ob der Motor beim Bremsen den Akku lädt ist nicht bekannt. Ebenfalls groß denkt Dayin mit der Zulassung für zwei Personen und der Ausstattungsvariante ADV 2: Die kommt mit einem großen Kofferset, inklusive Topcase.

Farben und Verfügbarkeit

Dayin selbst führt seine Modell in einer Rubrik "EU Warehouse", also Modelle, die für den europäischen Markt zugelassen sind. Darunter insgesamt vier E-Odin. Die bereits erwähnte ADV 2 in grau mit Gepäckset, dann drei Modelle ohne Stauraum in grau, rot und blau. In Europa soll die E-Odin wohl um die 4.500 Euro kosten, über einen Importeur und Verfügbarkeiten ist derzeit nichts bekannt.

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Ein Elektroroller für's Pendeln und den Stadtverkehr kann ich mir vorstellen.
Ein kleines, wendiges Elektromopped macht bestimmt Spaß.
Gar keins.

Fazit

Neu, Elektro, China. Das Konzept der E-Odin wirkt gelungen. Ein vergleichsweiser großer Akku und ein kleiner, aber kräftiger Motor könnten im urbanen Einsatz wirklich taugen. Trust steht auf dem Akku, wir glauben einfach mal dran.

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