Kawasaki W 175 Custombike Tole Motorworks Ghifara Prayudha
Kawasaki W 175 Custombike Tole Motorworks
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Kawasaki W 175 Custombike Tole Motorworks 7 Bilder

Kawasaki W175 von Tole Motorworks

Kawasaki W 175 Umbau von Tole Motorworks Indonesisches Custom-Gold

Auf der indonesischen Insel Jawa erschaffen viele Customizer Meisterwerke. Tole Motorworks ist einer dieser Customizer, dessen Umbau auf Basis einer Kawasaki W 175 wir hier vorstellen.

Morgens in die aufgehende Sonne und damit gen Osten schauen, kann schmerzen. In Sachen Custombike ins ferne Jawa und damit gen Osten schauen, kann Tränen der Freude in die Augen treiben. Tole Motorworks hat dort eine Kawasaki W175 wahlweise in einen Starrrahmen-Chopper im Brit-Style oder ein altes Trial-Bike der Oberliga verwandelt. Singular? Korrekt. Tole Motorworks ist ein Ein-Mann-Betrieb vom gerade mal 25-jährigen Febrian. Tole heißt Junge auf Indonesisch und führt auf Febrians Lehrzeit als Mechaniker zurück.

Single im Starrahmen

Die Kawasaki W175 ist kein altes Motorrad. Seit 2017 wird sie gebaut und mit ihren 13-Vergaser-PS aus 175 Kubik vor allem in Indonesien verkauft. Febrian entfernt gut 80 Prozent des gesamten Krads, um es langsam wieder aufzubauen. Zunächst baut er einen neuen Heckrahmen, starr geführt, an diesem führt er die halbhoch geführte Auspuffanlage vorbei. Original liegt auf dieser Seite aber auch die Trommelbremse – störend für die Linie. Also plant Febrian, die originale Nabe gedreht in den neuen Rahmen zu schrauben. So liegt die Trommelbremse in Fahrtrichtung links, was eine deutlich geänderte Bremsmechanik des Fußbremspedals verlangt. In dieser Zeit werden die Naben vorn und hinten auf geänderten Felgen eingespeicht. Klassisch dreht sich vorn ein 21-Zoll-Rad, während hinten eine 19-Zoll-Felge dreht. Jeweils bereift mit Old-School-Gummis in Firestone-Optik unbekannter Herkunft. Ebenso old-school und chopperesk: Vorn bremst nur der Fahrtwind und der Rollwiderstand der Reifen.

Das Gold rollt auf der Straße

Farbe egal. Hauptsache Gold. So oder so ähnlich beschreibt Auftraggeber Omar das gewünschte Lackdesign seiner Cahaya IIahi, was auf Indonesisch "Göttliches Licht" bedeutet. Den Paintjob sollen die Spezialisten von Bronx Kustompant übernehmen. Damit sie etwas zu lackieren haben, muss Febrian zunächst gekonnt den Treibhammer schwingen und die Schweißflamme führen: Den Peanut-Tank und die Sitzbank mit Fender formt der junge Customizer selbst und versteckt unter der schmalen Sitzbank gekonnt die Elektrik. Die übrigen Metallteile werden entweder gebürstet oder poliert.

Fazit

Jetzt noch ein Kickstarter und die W175 von Tole würde einem die 1960er mit Edding auf die Stirn malen. Doch das Krad ist erst wenige Jahre alt. Ebenso der Customizer aus Jawa: 25 Jahre und schon solche Skills. Das wird ein Fest, Tole Motorworks im Auge zu behalten.

Kawasaki
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