KTM 690 SMC R auf der EICMA

Comeback des beliebten Funbikes

Endlich werden Supermoto-Fans von KTM wieder bedient - mit der 690 SMC R.Seit 2017 setzte die Supermoto aus. Und das obwohl sie zu den erfolgreichsten Bikes der Orangenen gehört - zumindest auf dem deutschen Markt.Die KTM 690 SMC R wird von der jüngsten Generation des LC4-Motors befeuert.
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Gute Neuigkeiten für alle Sumo-Fans von KTM: der Mattighofener Hersteller hat auf der EICMA in Mailand die KTM 690 SMC R für das Modelljahr 2019 vorgestellt.

Na endlich. Supermoto-Fans können aufatmen. Sie wurden von den Österreichern bis 2016 mit der SMC 690 bestens bedient. Auch im Ranking der Neuzulassungen konnte die Sumo 2015 und 2016 glänzen. In beiden Jahren war sie in Deutschland der Bestseller von KTM. Doch damit war 2017 Schluss. Denn der neue, prächtige Single mit Euro-4-Homologation wurde bisher nur in der KTM Duke/R und der Husqvarna 701 verbaut.

Doch jetzt wurde die KTM 690 SMC R mit der jüngsten Generation des LC4-Motors ausgestattet. er leistet 74 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 73,5 Nm bei 6.500/min bereit. Damit ist er der derzeit stärkste in Serie produzierte Single.

Gute Neuigkeiten für alle Sumo-Fans von KTM: der Mattighofener Hersteller hat auf der EICMA in Mailand die KTM 690 SMC R für das Modelljahr 2019 vorgestellt.

Assistenzsysteme, Fahrwerk, Preis

Mit Kurven-ABS, schräglagenabhängig regelnder Traktionskontrolle, Motorschleppmoment-Regelung, den Fahrmodi Street und Sport sowie einem Quickshifter ist die neue KTM 690 SMC R serienmäßig ausgestattet. Wenn das ABS auf den "Supermoto-Modus" gestellt wird, ermöglicht es Hinterrad-Drifts, ohne dass der Pilot das Vertrauen in das Vorderrad verliert.

Der Stahl-Gitterrohrrahmen ist neu, der Kunststofftank selbsttragend sowie um 1,5 Liter voluminöser als bei der Vorgängerin, das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet: hinten federt ein WP-Federbein mit Pro-Lever-Umlenkung, vorne ist es die WP USD APEX mit 48 mm Durchmesser. Vorne werden 215 mm, hinten 240 mm Federweg bereit gestellt.

Wie viel die neuen KTM-Modelle kosten werden, ist noch nicht bekannt. In der Vergangenheit waren die Husqvarna-Modelle im Vergleich allerdings einen Hauch teurer. Momentan kosten die Husqvarna 701 Supermoto und die Husqvarna 701 Enduro jeweils 9.795 Euro.

Technische Daten:

Motor: Einzylinder-4-Takt-Motor
Hubraum: 690 cm³
Bohrung / Hub: 105 / 80 mm
Drehmoment: 73,5 Nm bei 6.500 U/min
Verdichtung: 12,7:1
Getriebe: 6 Gänge
Druckumlaufschmierung mit 2 Ölpumpen
Flüssigkeitskühlung
Antihopping Kupplung, hydraulisch betätigt
Traktionskontrolle: MTC (2-Modi, abschaltbar)
Stahl-Gitterrohrrahmen
Selbsttragender Kunststofftank
Lenker: Aluminium, konifiziert, Ø 28 / 22 mm
Federung vorne: WP USD APEX 48 mm
Federung hinten: WP Federbein mit Pro-Lever-Umlenkung
Federweg vorne / hinten: 215 / 240 mm
Bremse vorne: Vierkolbenbremse, schwimmend gelagert, Bremsscheibe Ø 300 mm
Bremse hinten: Einkolbenbremse, schwimmend gelagert, Bremsscheibe Ø 240 mm
Bosch Kurven-ABS mit abschaltbarem Supermoto-Modus
Speichenräder mit Alu-Tubelessfelgen 3,50 × 17"; 5,00 × 17"
Reifen: 120/70 ZR 17; 160/60 ZR 17
Kette: X-Ring 5/8 × 1/4"
Steuerkopfwinkel: 63,6°
Nachlauf: 107,7 mm
Radstand: 1.470 mm
Bodenfreiheit: 238 mm
Sitzhöhe: 890 mm
Tank: ca. 13,5 Liter
Gewicht: ca. 147 kg (ohne Kraftstoff)

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