Sechszylinder-BMW K 1600 R Bestiale von Bymycar

BMW K 1600 R Bestiale von Bymycar Eine Bestie mit Sixpack

Eine K 1600 R gibt es immer noch nicht von BMW. Doch der französische BMW-Händler Bymycar hat nun eine aufgebaut – und Bestiale genannt.

Bymycar-BMW K 1600 R Bestiale Bymycar
Bymycar-BMW K 1600 R Bestiale
Bymycar-BMW K 1600 R Bestiale
Bymycar-BMW K 1600 R Bestiale
Bymycar-BMW K 1600 R Bestiale 9 Bilder

Schon 2009, bevor die K 1600 GT und K 1600 GTL präsentiert wurden, hatte BMW das Concept 6 vorgestellt. Dabei handelte es sich um einen spektakulären Sechszylinder-Roadster – auf zwei Rädern. Auf eine entsprechende oder wenigstens ähnliche Serienversion warten wir immer noch. Zwar ist die K 1600-Baureihe inzwischen mit diversen Luxustourern und Baggern erweitert worden, von B bis Grand America, doch eine K 1600 R fehlt nach wie vor.

Die Bestie kommt aus dem Pariser Osten

Zwischendurch gab es bereits vereinzelte Vorstöße in die Roadster-Richtung, sowohl von privaten Tüftlern wie von Profischraubern. Die neueste K 1600 R kommt aus Frankreich, vom französischen BMW-Händler Bymycar im Pariser Osten. Sie hat eine furchteinflößende Zusatzbezeichnung verpasst bekommen: Bestiale.

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Sechs Zylinder, zwei Räder, ein Sitzplatz

Konsequent hat das französische Werkstatt-Team eine K 1600 GT abgespeckt: Das Heck ist radikal gekürzt worden, auf Soziusplatz, Koffer und Topcase wird verzichtet. Vorn ist die Verkleidung zwar nicht komplett entfernt, aber doch deutlich reduziert, unten geöffnet und umgestaltet worden. Zwischen der Seitenverkleidung und dem Windschild lugt links und rechts jeweils ein Luftfilter hervor. Von dort oben fließt die Ansaugluft zusammen hinunter zur zentralen 52er-Drosselklappe, wo Benzin eingespritzt wird, bevor sich das Gemisch in die sechs Zylinder verteilt. Mit jeweils etwas geringerem Widerstand an den Luftfiltern sowie an der ziemlich reduzierten, unterhalb der Fußrasten endenden Schalldämpfung steigt die Spitzenleistung des Sixpacks von 160 auf rund 170 PS.

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Diese K 1600 wiegt "nur noch" 240 Kilo

Noch mehr steigert der abgeworfene Ballast das dynamische Potenzial: Mehr als 100 Kilogramm GT-Masse hat die R verloren, sie wiegt angeblich "nur noch" 240 Kilogramm. Und da weniger ja bekanntlich mehr sein kann, kostet die Bestiale von Bymycar stolze 65.000 Euro. Inklusive ist die aufwändige dunkelrote Beschichtung an Rahmen und Duolever-Vorderradführung sowie die Umrüstung der Räder auf klassische Drahtspeichen. Besonders das Hinterrad kommt an der Kardan-Einarmschwinge und ohne störenden Auspuff schön zur Geltung.

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Fazit

Seit 2009 lässt eine BMW K 1600 R auf sich warten. Einen Roadster mit sechs Zylindern auf zwei Rädern, den gibt es immer noch nicht ab Werk. Die Bestiale von Bymycar aus Frankreich ist nun ein weiterer Vorstoß in diese Richtung. Bisher ein Unikat, aber es könnte eine Kleinserie daraus werden.

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