KTM 125 Duke Kompakttest Jörg Künstle
KTM 125 Duke Kompakttest
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KTM 125 Duke Kompakttest 10 Bilder

KTM 125 Duke 2021 Euro 5 im Test

KTM 125 Duke (2021) im Test Ein Biest mit Nachwuchs

Als "Spawn of the Beast" (sprich Brut der Bestie) bezeichnet KTM die kleinste Duke. Unser erster Testeindruck der Euro 5-KTM 125 Duke: gelungener Respawn des 2020er-Modells.

Was darf man heutzutage von einem 125-Kubik-Leichtkraftrad erwarten? Wäre eine Ganganzeige zu viel verlangt? Womöglich ein Quickshifter? Schließlich muss viel geschaltet werden. Sicherlich ein farbiges Digitaldisplay, nicht wahr? Zusätzlich zu Drehzahl und Geschwindigkeit auch die Anzeige von Uhrzeit und Spritverbrauch? Vielleicht Bluetooth-Konnektivität für die medienaffine Jugend? ABS muss sein, vorne und hinten – auch abschaltbar? Leichtes Gewicht ist gesetzt, aber wie schaut es aus mit Souveränität aka Leistung und Drehmoment sowie Komfort dank entspannter, aber dennoch fahraktiver Sitzposition? Viele Fragen. Und die Antwort?

125 Duke mit hochwertigem Dispaly

Fällt im Segment der Hundertfünfundzwanziger höchst unterschiedlich aus, ist von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell unterschiedlich. Die Ansprüche der jungen Wilden mit ihrem meist schmalen Budget in Einklang zu bringen erfordert nun mal Kompromisse. Das durch die Schlüsselzahl B196 – sprich der 125er-Führerschein für Autofahrer – gesteigerte Interesse älterer Kunden mit tendenziell mehr Wohlstand macht die Sache in der Regel nicht eben einfacher. Könnte man meinen. Tatsächlich aber tut sich die KTM 125 Duke gar nicht so schwer mit dem Jonglieren der verschiedenen Anforderungen. Ihr großer Vorteil liegt in ihrer erwachsenen Statur: Nach wie vor teilt sie sich das Chassis mit der größeren und stärkeren 390er: Rahmen, Geome­trie, Schwinge, Gabel und Federbein sind identisch – und somit für einiges mehr ausgelegt, als die typische 125er erfordert.

Hinzu kommt der über mehrere Generationen herangezüchtete Genpool der größeren Dukes, der sich auch in der DNA des kleinsten Familienmitglieds wiederfindet. Offensichtlichster Nachweis für die österreichische Vererbungslehre: für Außenstehende das vom LED-Frontscheinwerfer geformte Insektengesicht aller modernen Dukes. Und für Draufsitzende das hochwertige und auskunftsfreudige Farbdisplay.

Dieses informiert den Piloten liebend gerne über das, was die KTM 125 Duke so alles kann und möglich macht: nämlich dank sauber abgestimmter Einspritzung aus wenig Sprit viel Reichweite rausholen, dank Drehzahlmesser, Ganganzeige und Schaltblitz stets flott unterwegs sein, dank Bluetooth-Konnektivität die Musik- oder Podcastwiedergabe steuern und dank abschaltbarem ABS am Hinterrad auch mal kleine Showeinlagen darbieten.

Fahreindrücke KTM 125 Duke

Trotz Euro-5-Update bleibt im Wesentlichen alles beim Alten – und somit Guten. Obwohl auf dem Prüfstand ein halbes PS zur Vorgängerin fehlt, ist das 2021er-Modell mit 15,4 PS alles andere als schwach. Dazu blieben die bekannten Tugenden: spritzige Gasannahme, druckvolles Drehmoment, hohe Laufkultur, geschmeidiges Getriebe, angriffslustige Sitzposition, komfortable Ergonomie, straffes Fahrwerk, satte Kurvenlage, einfaches Handling, bissige Bremsen und nach wie vor souveräner Einzylindersound.

Fazit

Die 2021er-KTM 125 Duke ist ein gelungener Respawn des 2020er-Modells; wer auf Level-ups steht, erfreut sich an Euro-5 und den zwei neuen Farbvarianten.

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KTM 125 Duke
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