Marco Nekvasil bei Wilbers

IDM Superbike 1000 Marco Nekvasil dockt bei Wilbers an

Es war ruhig geworden um den Österreicher Marco Nekvasil. Das Verletzungspech klebte an ihm fest. Nun kehrt er auf einer Superbike-BMW von Wilbers in die IDM zurück.

Er war schon lange ein Wunschkandidat von Teamchef Benny Wilbers. „Marco hat mich schon 2014 überzeugt, als er die 1000er Stocksportklasse gewonnen hat. Wir haben damals schon Gespräche geführt. Aber es kam nie zu einem Vertrag, da er bei seinem damaligen Team keine Freiheiten hatte und nicht einmal testen konnte.“ Wilbers beobachtete den 20-Jährigen dennoch weiter und notierte sich auch seine Ergebnisse in diversen Langstrecken-Rennen. Jetzt ist die Zusammenarbeit besiegelt. Nekvasil wird neben Patryk Kosiniak ab der IDM auf Lausitzring, wenn Deutschlands Top-Klasse im Rahmen der Superbike-WM antritt, den immer noch verletzten Irek Sikora ersetzen.

"Wir haben uns viel Zeit gelassen Irek zu ersetzen", berichtet Wilbers. "Der Fahrer sollte jung und talentiert sein und eine Zukunft haben." Was Wilbers an Nekvasil freut: "Marco hat die Stocksport-Serie 2014 auf einer BMW gewonnen und war schon damals auf Dunlop unterwegs. Er kennt die Reifen also gut." Außer Wilbers-BMW, Yamaha MGM und das Kawasaki Schnock Team Motorex sind die Teams in der IDM Superbike 1000 auf Pirelli am Start.

Die Verpflichtung von Nekvasil soll laut Wilbers über das Jahr 2017 hinausgehen. "Ich würde ihn auch 2018 gerne im Team haben. Wenn Irek Sikora am Saisonende wieder fit sein sollte, bauen wir ein zusätzliches Motorrad auf."

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