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SYM-NH X und SYM-NH T auf der INTERMOT

Taiwan-125er aus dem Baukasten

Sanyang, kurz SYM, hat auf der INTERMOT in Köln zwei neue 125er-Modelle vorgestellt. Die SYM-NH X kommt als Crossover-Bike mit Straßenorientierung, die SYM-NH T als Adventure-Bike. Beide teilen sich die gleiche Technik.

Wer sich im Feld der 125er-Bikes nach günstigen Exemplaren umschaut, kommt an den Angeboten des taiwanesischen Herstellers Sanyang kaum vorbei. Die jetzt in Köln vorgestellten Modelle SYM-NH X und SYM-NH T sollen Anfang 2019 auf den deutschen Markt kommen. Preise wurden allerdings noch nicht genannt.

Luftgekühlt auf knapp über 10 PS

Beide Modelle sind sich sehr ähnlich. Kein Wunder, teilen sie sich doch die komplette Technik. Die Differenzierung erfolgt lediglich über abgewandelte Anbauteile.

Kern das Antriebs ist ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit Zweiventiltechnik, der aus 124 cm³ knapp über 10 PS bei 8.500 Touren presst. Das Drehmoment gipfelt bei 9,5 Nm bei 6.500/min. Geschaltet wird per Fünfgang-Getriebe, der Hinterradantrieb erfolt über eine Kette.

Das Fahrwerk setzt auf einen stählernen Gitterrohrverbund. Vorne federt und führt eine 36er-Teleskopgabel, die Hinterradschwinge stützt sich über ein Zentralfederbein ab. ABS ist nicht verfügbar, dafür setzt das Bremsystem auf eine kombinierte Auslegung.

Crossover und Abenteuer

Das Crossover-Bike NH X trägt vorne und hinten 17-Zoll-Gussfelgen mit Reifen in den Dimensionen 110/70 und 130/70. Vor dem Rohrlenker sitzt ein übereinander geschichteter Doppelscheinwerfer. Die Zweimann-Sitzbank mit einer Sitzhöhe von 787 mm reckt ihr Ende zusammen mit der Rückleuchte keck in die Höhe, Kennzeichen und Rückstrahler sitzen an einem Schwingenausleger.

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Das T-Modell erinnert an die legendäre Suzuki DR Big.

Anders die NH T-Variante. Hier drehen sich Drahtspeichenräder mit 19 und 17 Zoll Durchmesser mit Reifen in den Dimensionen 100/90-19 und 130/80-17. Eine rahmenfeste Frontverkleidung im Stil der legendären Suzuki DR Big nimmt den Scheinwerfer auf. Der Rohrlenker erhebt sich höher, die Sitzbank (Sitzhöhe: 818 mm) mündet in robuste Haltegriffe und ein Heckbürzel, an dem klassisch das Kennzeichen hängt. Das digitale Cockpit mit USB-Port ist beiden Modellen wiederum gemein, genauso wie der 10,3-Liter-Tank und die 222 mm große Bremsscheibe im Hinterrad. Vorne setzt die T auf eine 288er-Disc, der X muss eine 260er-Scheibe reichen.

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