Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Beschleunigungsköniginnen in MOTORRAD

1/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 1: Suzuki GSX-R 1000 R mit 6,9 Sekunden

2/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 2: BMW S 1000 RR mit 7,1 Sekunden

3/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 2: Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP mit 7,1 Sekunden

4/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 4: Ducati Panigale V4S Corse mit 7,2 Sekunden

5/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 5: Aprilia RSV 4 1100 Factory mit 7,3 Sekunden

6/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 6: Yamaha YZF R1M in 7,4 Sekunden

7/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 6: Ducati Panigale V4 S in 7,4 Sekunden

8/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 8: Kawasaki ZX-10 RR mit 7,5 Sekunden

9/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 9: Bimota Tesi H2 mit 7,5 Sekunden

10/10 Top 10 Beschleunigung auf 200 km/h Platz 10: Ducati Streetfighter V 4 S mit 8,0 Sekunden

fact
Start

Top 10 der Schnellsten auf 200 km/h aus MOTORRAD

Teil der umfangreichen Tests in MOTORRAD ist auch die Beschleunigung aus dem Stand auf 200 Kilometer pro Stunde. Die Top 10 bestehen – keine Überraschung – aus Supersport-Maschinen und deren Naked Bike-Schwestern.

In der Theorie eigentlich ganz einfach: Motor auf halbe Nenndrehzahl bringen, Schleifpunkt der Kupplung suchen, Kraftschluss herstellen, Drehzahl halten, so schnell wie möglich Vollgas geben und so schnell wie möglich schalten. Wenige - minimal 6,9 - Sekunden später zeigt der Tacho 200, die Ganzanzeige den 3. vielleicht 4. Gang.

Die Praxis hingegen sieht meist so aus: Die Drehzahl ohne Kraftschluß halten ist schwer, irgendwie zittert man sich so hin. Zwischen Schleifpunkt und Kraftschluss passt immer noch ein Abwürgen des Motors und den Übergang zwischen gehaltender Drehzahl und Vollgas kann das steigende Vorderrad harsch gestalten.

Top 10: 0 auf 200 Kilometer pro Stunde

Keine Überraschung ist, dass die Top 10 der schnellsten Beschleuniger in MOTORRAD sich aus Supersport-Maschinen und deren nackten Derivaten zusammensetzt. Der erste Platz mit der Suzuki GSX-R 1000 R und der zehnte Platz mit der Ducati Streetfighter V4 S unterscheiden sich gerade einmal um 1,1 Sekunden. Nicht länger, als ihr gleich benötigt, um "WROOOOOM" laut zu lesen.

Langsam für Dragster-Bikes

In 6,9 Sekunden auf 200 km/h sind der Top-Wert der Top 10. Eine Sekunde schneller sind die Top-Fuel-Bikes, Dragster genannt. Allerdings sind die nach 6 Sekunden über 370 km/h schnell und 402 Meter gefahren. Touché.

Jahn
15 Bilder

Im zweiteiligen Superbike-Test in den MOTORRAD-Ausgaben 10/2020 und 11/2020 konnte die Suzuki GSX-R 1000 R sich die Krone für die kürzeste Zeit aus dem Stand auf 200 km/h holen: 6,9 Sekunden sind derzeit unerreicht in den Tests von MOTORRAD und nehmen der mitgetesteten Kawasaki ZX-10RR (7,5 sek.) über eine halbe Sekunde ab. Im Test holte sich die Suzuki am Ende den zweiten Platz, musste sich nur von der BMW S 1000 RR schlagen lassen und gewann die Preis-Leistungs-Wertung Suzuki-like deutlich.

Carbon Suzuki GSX-R 1000 R von Raptik.
Raptik.
Carbon Suzuki GSX-R 1000 R von Raptik. Carbon Suzuki GSX-R 1000 R von Raptik. Carbon Suzuki GSX-R 1000 R von Raptik. Carbon Suzuki GSX-R 1000 R von Raptik. 11 Bilder

Ebenfalls im zweiteiligen Superbike-Test in den MOTORRAD-Ausgaben 10/2020 und 11/2020 schlug die BMW S 1000 RR mit 7,1 Sekunden die mitfahrenden Aprilia RSV 4, Ducati Panigale V4 S, Kawasaki ZX-10RR und Yamaha YZF-R1M deutlich. Nur der Suzuki GSX-R 1000 R musste sie den Vortritt in der Wertung von 0 auf 200 km/h lassen. Macht der BMW aber nichts: Sie holte sich dafür deutlich den Gesamtsieg im Superbike-Test als beste Landstraßen-Sportlerin.

BMW S 1000 RR.
Jörg Künstle
BMW S 1000 RR. BMW S 1000 RR. BMW S 1000 RR. BMW S 1000 RR. 16 Bilder

Exakt die gleiche Zeit wie die BMW S 1000 RR benötigte auch die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP im zweiteiligen Superbike-Test in den MOTORRAD-Ausgaben 10/2020 und 11/2020: 7,1 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Ein geteilter zweiter Platz in der Beschleunigung, sowie ein 4. Platz in der Gesamtwertung waren es am Ende für die 218-PS-Fireblade.

Honda CBR 1100 Fireblade RR-R
Andreas Bildl
Honda CBR 1100 Fireblade RR-R Honda CBR 1100 Fireblade RR-R Honda CBR 1100 Fireblade RR-R Honda CBR 1100 Fireblade RR-R 14 Bilder

Im großen Supersport-Vergleich in der MOTORRAD 10/2019 trat die Ducati Panigale V4 S Corse gegen die "üblichen Verdächtigen" an. Hier brannte sie ihre 7,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h in den spanischen Asphalt. Nicht die beste Zeit im Vergleich, in dem es der Ducati am Ende für den vierten Gesamtplatz im Test reichte. Ducati-Like führt sie nur die Preisliste an und das Ranking um das höchste Drehmoment in der Spitze.

Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020
Ducati
Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 10 Bilder

Ihr ahnt es: Auch die Aprilia RSV 4 1100 Factory wurde für den Supersport-Test in MOTORRAD 10/2020 und 11/2020 aus dem Stand auf 200 km/h beschleunigt. Dafür benötigte die RSV 7,3 Sekunden. Im Test die drittschnellste Zeit, aber nur Platz 7 - der letzte -, da sie sich in keiner Disziplin auf der Landstraße wirklich absetzen konnte. Irgendetwas muss ein Superbike mit 217 PS eben auch nicht können.

Aprilia RSV4 1100 Factory.
Aprilia
Aprilia RSV4 1100 Factory. Aprilia RSV4 1100 Factory. Aprilia RSV4 1100 Factory. Aprilia RSV4 1100 Factory. 12 Bilder

Einen Wimperschlag später bricht die Yamaha YZF-R1M die 200-km/h-Mauer: 7,4 Sekunden aus dem Stand. Platz 6 in den Top 10 und Platz 5 im Supersport-Test in den Ausgaben MOTORRAD 10/2020 und 11/2020. Beim Motor und Fahrwerk vorn dabei, verlor die R1M in Sachen Sicherheitspaket und den Kosten viele Punkte. Absurd: Mit 200 PS ist sie die schwächste Maschine.

Yamaha YZF R1 Fahrbericht Tobias Münchinger
Yamaha/Jonathan Godin
Yamaha YZF R1 Fahrbericht Tobias Münchinger Yamaha YZF R1 Fahrbericht Tobias Münchinger Yamaha YZF R1 Fahrbericht Tobias Münchinger Yamaha YZF R1 Fahrbericht Tobias Münchinger 13 Bilder

Ebenfalls 7,4 Sekunden braucht die Ducati Panigale V4 S von 0 auf 200 km/h. Ebenfalls im Supersport-Test in den Ausgaben MOTORRAD 10/2020 und 11/2020 erfahren. Sie kommt zwar spät aus den Hufen, arbeitete sich dann aber tapfer auf den dritten Rang der Gesamtwertung vor, da vor allem die gewonnene Alltagtauglichkeit Punkte bringt. Eine bessere Platzierung wurde vom hohen Preis verhindert.

Ducati Panigale V4 S Fahrbericht
Ducati
Ducati Panigale V4 S Fahrbericht Ducati Panigale V4 S Fahrbericht Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 Ducati Panigale V4 und V4 S Modelljahr 2020 6 Bilder

Nur 0,1 Sekunden nach der Yamaha und Ducati erreichte die Kawasaki Ninja ZX-10 RR die 200-km/h-Grenze: 7,5 Sekunden benötigt die Ninja aus dem Stand. Rang sechs hier und im Supersport-Test in den Ausgaben MOTORRAD 10/2020 und 11/2020 zeichnen ein homogenes Bild der Kawa, deren hoher Preis das Ergebnis mau wirken lässt. Aber die Kawa wurde jüngst überarbeitet: Neues Modelljahr, neues Glück.

Kawasaki ZX-10 R Modelljahr 2021 Sperrfrist
Kawasaki
Kawasaki ZX-10 R Modelljahr 2021 Sperrfrist Kawasaki ZX-10 R Modelljahr 2021 Sperrfrist Kawasaki ZX-10 R Modelljahr 2021 Sperrfrist Kawasaki ZX-10 R Modelljahr 2021 Sperrfrist 28 Bilder

Platz 9 in der 200-km/h-Sprintwertung, Platz 1 im Preis und der Wertung für das außergewöhnlichste Motorrad: Bimota Tesi H2. Im Toptest in MOTORRAD 1/2021 klatschte sie die 7,5 Sekunden auf das Flugfeld. Das bei dem 231 PS-Kompressor-Vierzylinder von Kawasaki nicht mehr drin ist, könnte am - in dieser Runde - staatlichen Gewicht von 234 Kilogramm liegen.