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Honda Fury Comeback 2023: VT 1300 CX

Honda Fury Comeback 2023 Honda America kündigt Rückkehr der VT 1300 CX an

Honda America kündigte für den US-Markt mehrere Comebacks an, unter anderem soll der Cruiser Honda Fury demnächst wieder anrollen, in Deutschland besser bekannt als VT 1300 CX.

Hondy Fury 2023 VT 1300 CX fact
Hondy Fury 2023 VT 1300 CX
Hondy Fury 2023 VT 1300 CX
Hondy Fury 2023 VT 1300 CX
Hondy Fury 2023 VT 1300 CX 18 Bilder

Design im Chopper-Stil, Hardtail-Look mit ausladender Frontpartie, flüssigkeitsgekühlter V-Twin-Motor mit 1.312 Kubik und entsprechendem Sound sowie Kardanantrieb, einstellbare Vorder- und Hinterradaufhängung dürfen amerikanische Interessenten von der neuen Honda Fury für 2023 erwarten.

Honda Fury 2023 ab 11.499 US-Dollar

Als Farboption gibt Honda "Pearl Yellow” (Gelb) an, preislich soll die Fury bei 11.499 US-Dollar starten. Verfügbarkeit? Scheinbar ab Januar 2023. Allerdings erst einmal nur in den USA. Dort wurde die Honda Fury auch ursprünglich entwickelt, bevor sie 2009 Premiere feierte.

Modern Classic

2010 kam sie in ihrer ersten Auflage auch in Deutschland auf den Markt. Damals erfüllte die Honda Fury die Euro 3-Norm, leistete 58 PS bei 4.250/min sowie 107 Nm bei 2.250/min. Inklusive ABS kostete sie in Deutschland damals 14.590 Euro. Und hieß übrigens nicht "Fury", sondern einfach VT 1300 CX. "Angeblich durfte Honda den Namen Fury aus markenrechtlichen Gründen in Europa nicht verwenden", wie Rolf Henniges in seinem Testbericht 2009 schrieb. Für die Jüngeren unter uns: Es gab mal eine Fernsehserie mit einem Pferd namens Fury. Und es gibt die Hannoveraner Rockband "Fury in the Slaughterhouse". Wo jetzt genau das Problem lag, ist nicht bekannt.

Honda VT 1300 CX von 2010 bis 2012 in Deutschland

Sei’s drum. Die Honda Fury – oder VT 1300 CX – wurde in Deutschland nur bis 2012 angeboten. Mittlerweile ist sie als Rarität auf dem Gebrauchtmarkt gefragt. Die Kombination zwischen Showbike-Look und Honda-Zuverlässigkeit zieht bei Fans. Einen Hang zum Exotischen sollte man aber schon mitbringen. Denn "normal" sieht anders aus. Radstand: enorme 1.805 Millimeter, Lenkkopfwinkel: sehr flache 58 Grad. Reifenformate: 90/90-21 vorn, 200/50-18 hinten. Der "nur" 58 PS starke V2 mit drei Ventilen pro Zylinder, Einspritzung und G-Kat gibt sich als unkomplizierter Kumpel, wie Kollege Thorsten Dentges in seiner Gebrauchtberatung für MOTORRAD 23/2014 schrieb.

Chopper/Cruiser

Vorzüge und Schwächen damals

Als Vorzüge nennt er den vibrationsarmen und kultivierten V-Twin, das ABS, die ausgewogene Fahrwerksabstimmung sowie die geringe Sitzhöhe. Dem steht ein enormer Wendekreis von über 7 Metern entgegen und die sehr geringe Zuladung (nur 158 kg). Außerdem passen in den Benzintank nur 12,8 Liter. Bei von uns im Jahr 2010 gemessenen 4,6 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer ergeben sich da gerade einmal 278 Kilometer Reichweite.

Wie es um die kompletten technischen Daten der Honda Fury heute steht, bleibt noch abzuwarten. Ein Comeback auch in Europa ist zwar unwahrscheinlich, aber noch nicht ausgeschlossen.

Fazit

Ein echter Blickfang, mit bescheidener Leistung, technisch ausgereift, aber auch mit viel verchromtem Plastik (z. B. Tacho, Scheinwerfer, Blinker, Motorseitendeckel, Ventildeckel, Schutzblech vorn und hinten, Kühlerabdeckung, Nummernschildhalter) – zumindest traf das auf die Honda Fury von damals zu. Wie sie 2023 wieder auf den US-Markt rollt, verfolgen wir mit Spannung. Welche Abgasnorm sie erfüllt, wird ausschlaggebend dafür sein, ob wir für Europa ebenfalls ein Comeback der Honda VT 1300 CX erwarten dürfen.

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