Nachhaltigkeit
Alternative Antriebe

Neue Elektro-Motorräder von Can-Am ab 2024

Can-Am Motorcycles Comeback nach 50 Jahren

1972 wurde Can-Am als Motorradmarke gegründet. Nach 15 Jahren war Schluss mit der Motorradproduktion. Ab 2024 soll es neue Bikes von Can-Am geben – elektrisch.

Can-Am Origin und Pulse 08/2022 Can-Am
Can-Am Origin und Pulse 08/2022
Can-Am Origin und Pulse
Can-Am Origin 08/2022
Can-Am Origin und Pulse 10 Bilder

Nur zwei Jahre nachdem Can-Am als Motorradmarke gegründet war, 1974, wurde auf einer Can-Am die Amerikanische Motocross-Meisterschaft in der Klasse bis 250 Kubik gewonnen. Doch schon 1987 war es vorbei mit der Motorradproduktion. Beim kanadischen Konzern Bombardier Recreational Products (BRP) konzentrierte man sich fortan auf das Kerngeschäft: Jetskis, Motorschlitten, Quads und leichte Offroad-Fahrzeuge (ATV). 2007 folgte das erste Onroad-Fahrzeug mit dem Label Can-Am: der Spyder mit zwei Rädern vorn und einem Rad hinten. Angetrieben werden die Can-Am Spyder von Rotax-Motoren, denn der österreichische Motorenhersteller Rotax gehört ebenfalls zu BRP.

Can-Am Ryker Rally Edition 2019
Motorräder

Neue Can-Am Motorräder ab 2024

50 Jahre nach der Vorstellung der ersten Can-Am Motorräder werden neue Can-Am Motorräder angekündigt. Zwar erst für 2024, doch die Ankündigung passt schöner ins 50-jährige Jubiläum der Marke im Jahr 2022. Entwickelt werden zwei Modelle – beide mit elektrischem Antrieb von Rotax. Beim Konzept Can-Am Origin handelt es sich um eine Enduro, was mit Blick auf die Markenhistorie plausibel erscheint. Parallel wird allerdings ein Roadster namens Can-Am Pulse entwickelt.

Verkehr & Wirtschaft

Elektrisch angetrieben von Rotax E-Power

Eckdaten liegen noch nicht vor, doch die ersten Bilder sowie die Bezeichnung E-Power für den elektrischen Rotax-Antrieb lässt ein gewisses Dynamikpotenzial erwarten, zumindest auf dem Level bisheriger Mittelklasse-Motorräder mit Verbrennungsmotoren. Auf den ersten Bildern zu erkennen ist bei beiden Modellen die einarmige Hinterradschwinge mit integriertem gekapseltem Endantrieb, entweder per Kette oder per Zahnriemen. Direkt an der Schwingenlagerung ist der Elektromotor positioniert und davor, so schwerpunktgünstig wie möglich, der Akku-Pack. Schalthebel und Kupplungshebel sind nicht vorhanden, da nicht erforderlich. Lenkerschalter und großes Display im Cockpit lassen auf moderne Ausstattung schließen. Interessanter Hintergrund zum Thema: 2019 hatte BRP den kalifornischen Elektro-Motorradhersteller Alta übernommen – und wohl zumindest teilweise auch dessen Know-how.

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Ein Elektroroller für's Pendeln und den Stadtverkehr kann ich mir vorstellen.
Ein kleines, wendiges Elektromopped macht bestimmt Spaß.
Gar keins.

Fazit

Can-Am – ein wohlklingender alter und zugleich neuer Name im Motorradgeschäft. Für 2024 werden zwei Elektro-Motorräder von Can-Am angekündigt, ein Roadster und eine Enduro. Diese Ankündigung ist ernst zu nehmen, denn hinter Can-Am steht der große kanadische Bombardier-Konzern.

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