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Kymco F9 Elektroroller Kymco
Kymco F9 Elektroroller
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Kymco F9 Elektroroller 15 Bilder

Kymco F9: Sportlicher Elektroroller aus Taiwan

Kymco F9 Sportlicher Elektroroller aus Taiwan

Der taiwanesische Zweiradhersteller Kymco bringt 2021 einen sportlich gezeichneten Elektroroller. Der F9 getaufte Scooter kommt in der Leistungsklasse von rund zehn kW.

Kymco hat schon verschiedene Elektrozweiräder konzipiert. Wir erinnern uns an das elektrische Superbike Supernex oder das elektrisch angetriebene Naked Bike Revonex. Für beide wurde eine Serienableitung in Aussicht gestellt. Den ersten Serien-Elektroaufschlag liefert Kymco aber jetzt mit dem Elektroroller F9.

110 km/h schnell, 120 km weit

Der sportlich gezeichnete Scooter wird von einem 9,4 kW und 30 Nm starken E-Motor am Schwingendrehpunkt angetrieben. Um dessen Effizienz weiter zu steigern, haben die Taiwanesen ans Hinterrad ein automatisches Zweigang-Getriebe gepackt. Die Kraftübertragung dahin übernimmt ein Zahnriemen. So aufgerüstet soll der Kymco F9 in drei Sekunden von Null auf 50 km/h spurten, aber auch eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreichen.

Kymco F9 Elektroroller
Kymco

Die dazu notwendige Energie liefert ein 17 Kilogramm schwerer und 96 Volt 40 Ah großer Lithium-Ionen-Akku, der zentral unter einem Gitterrohrchassis als mittragendes Bauteil hängt. Als maximale Reichweite werden 120 Kilometer genannt. Per Schnellladung lässt sich der Energiespeicher in zwei Stunden wieder füllen. Die kompakte Gesamtkonstruktion drückt das Gewicht des F9 auf nur 107 Kilogramm.

An der Einarmtriebsatzschwinge hinten, die sich über ein Zentralfederbein direkt abstützt, und zwischen den Telegabelholmen vorne stecken 14 Zoll große Leichtmetallgussfelgen. Vorne mit einem 110/80er-Pneu bestückt. Hinten ist ein Reifen im Format 140/70 montiert.

Sportliche Linienführung

Kymco F9 Elektroroller
Kymco

Durch die Batterie unter dem Rahmen ergibt sich ein hoher Durchstieg. Die gestufte, kurze Sitzbank bietet tatsächlich zwei Sitzplätze, wobei dem Sozius nur ein bescheidenes Stück Bank zugesprochen wird. Das Kennzeichen sitzt an einem Schwingenausleger. In die Spitze Verkleidungsnase ist ein LED-Doppelscheinwerfer eingebettet. Auch die Rückleuchten und Blinker setzen auf LED-Technik. Als Mensch-Maschine-Schnittstelle sitzt im Cockpit ein LED-Display, das per Bluetooth auch mit dem Smartphone eine Verbindung eingehen kann.

Detailiertere Infos zur Technik, Preisen und einem Marktstarttermin bleibt Kymco noch schuldig.

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Fazit

Kymco hat bereits erklärt, dass man sich stark in Sachen Elektromobilität engagieren wird. Mit den Modellen Supernex und Revonex hat man schon elektrisch angetriebene Motorräder gezeigt. Der F9 schließt nun den Strom-Kreis zu den Rollern. Fast zehn kW Leistung und ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk lassen viel Fahrspaß erwarten.

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