KTM 1290 Super Adventure Erlkönig Stefan Baldauf / SB-Medien
KTM 1290 Super Adventure Erlkönig
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KTM 1290 Super Adventure Erlkönig 11 Bilder

KTM 1290 Super Adventure (2021)

Großenduro als Erlkönig erwischt

KTM arbeitet an einer Neuauflage der großen Reiseenduro 1290 Super Adventure. Wir haben einen ersten Erlkönig erwischt. Die ersten Fotos zeigen ein deutlich leichter gestaltetes Motorrad mit großem Auspufftopf.

KTM aktualisiert alle seine 1290er Modelle. Die neue Super Duke wurde schon präsentiert und von uns gefahren. Jetzt ist unserem Erlkönigjäger die nächste Generation der V2-Reiseenduro 1290 Super Adventure vor die Linse gefahren.

Riesen-Auspuff für Euro 5

Auch bei der KTM 1290 Super Adventure bedingt die Euro-5-Regulatorik einen ziemlich großen Aufwand bei der Auspuffanlage. So trägt die 2021er Super Adventure einen wirklich riesigen Auspufftopf. KTM verzichtet dabei auf einen Vorschalldämpfer und führt die beiden Auspuffkrümmer dafür in ein armdickes Rohr, bevor die Abgase dann ihre Energie im Edelstahltopf abklingen lassen dürfen. Auch im Euro-5-Trimm dürfte der V2 um die 160 PS leisten.

Der erwischte Erlkönig verrät aber auch eine neue Tankstrategie. Wie bei der kleineren 790er Adventure wird nun auch die Große einen Teil des Spritvorrats weit unten bunkern um den Schwerpunkt abzusenken. Optisch kommt die 1290er aber weniger auffällig daher, als die pausbäckige 790er.

Optisch geschrumpft

Neu gestaltet wurde das Rahmenheck. Offensichtlich wird es jetzt aus Vierkant-Aluminiumprofilen und Aluminium-Gussteilen zusammengeschweißt. Das spart sicher ein paar Gramm Gewicht, erzeugt aber auch eine deutlich sportlichere Note. Dazu passt dann auch die einteilige Sitzbank, die aktuelle Maschine besitzt ein zweigeteiltes Sitzmöbel.

KTM 1290 Super Adventure Erlkönig
Stefan Baldauf / SB-Medien

Generell wirkt die neue Super Adventure deutlich sportlicher und dynamischer. Die Supersportlern ähnelnde Kühlerverkleidung, die schlank taillierte Verkleidung mit den beiden charakteristischen Lufteinlässen von vorn und das sehr schlanke Heck lassen die mächtige Enduro optisch schrumpfen.

Neue Assistenten und Aktiv-Fahrwerk

Aufgerüstet wird dagegen bei der Ausstattung. So trägt auch die KTM ein Radarauge in der Front. Mit diesem Sensor lassen sich ein Abstandstempomat, ein Kollisionswarnsystem und sogar ein Notbremsassistent ansteuern. Entsprechende Systeme entwickeln die Österreicher schon seit geraumer Zeit in Zusammenarbeit mit Bosch. Weiter zu erkennen sind elektronisch geregelte Federelemente. Das aktive Fahrwerk kommt natürlich von WP Suspension und trägt den aktuellsten Entwicklungsstand.

Ebenfalls verfeinert wird wohl auch das leicht geänderte TFT-Farbdisplay. Es wirkt etwas größer ausgeführt und besser in die Verkleidung integriert.

KTM 1290 Super Adventure/S
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