Moto Guzzi überrascht immer wieder. Oder wer hätte an fast 50.000 Moto Guzzi gedacht, die Zum Stichtag 1. Januar 2025 in Deutschland zugelassen waren? Wohl die wenigsten. Und diese dürften irren bei der Antwort, welche Guzzi am häufigsten auf deutschen Straßen rollt.
Es sind natürlich nicht die großen Namen der 1980er wie LeMans oder die der 1990er wie California und nicht die interessanten Modelle im neuen Jahrtausend wie Norge, Griso, Bellagio oder Stelvio. Sondern:
Die erfolgreichste Moto Guzzi Deutschlands
Sosehr die fast 50.000 Moto Guzzis mit Kennzeichen in deutschen Garagen überraschen, so deutlich zeigt der Anteil am gesamten Bestand die Stellung der Marke. Der beläuft sich nämlich auf nur knapp 1 Prozent der 5 Millionen Krafträder mit Zulassung.
Die Modelle der V7-Reihe steuern 6.440 Stück bei, was bedeutet: 13 Prozent der 49.399 angemeldeten Guzzi sind eine V7 aus den mittlerweile zahlreichen Modellvarianten.
V7 mit 2 Motoren zu haben
Bleibt die spannende Frage, mit welcher Generation der V7 Moto Guzzi diesen Erfolg feiert. Von 2008 bis 2020 maß der längs eingebaute V2 im Hubraum 744 Kubik und wurde ab 2021 vom größeren Motor mit 853 Kubik abgelöst. Schon allein der längere Bauzeitraum der 744er-V7 legt nahe, sie wäre die erfolgreichste Guzzi im Bestand.
Doch so groß wie gedacht ist der Abstand dann doch nicht: Es steht 3.968 zu 2.472 Stück für die älteren Modelle, wobei die Zeit für die V7 mit dem großen V2 spielt. Wurden in gut 13 Jahren im Schnitt 306 V7 mit 744 Kubik verkauft, punktet die 853er-Version mit starken 618 V7 pro Jahr.
Neues Modell mit großen Chancen
Besonders das Update der Moto Guzzi V7 für 2025, mit neuer Bremse und Fahrwerk, könnte dem italienischen Motorradhersteller einen wichtigen Schub auf dem deutschen Markt geben.