Italian Volt Lacama (2018)

Wandelbares Elektromotorrad

Der italienische Anbieter Italian Volt bringt ein Elektromotorrad an den Start.
Der italienische Anbieter Italian Volt bringt ein Elektromotorrad an den Start.Die Firma aus Mailand will noch 2018 die Lacama bauen.Aktuell sind die Italiener im Prototypenstadium angekommen.Noch 2018 sollen die ersten Bikes in einer Kleinserie auf den Markt rollen.
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Unter dem Markennamen Italian Volt drängt aus Mailand ein weiteres Elektromotorrad auf den Markt. Die Italian Volt Lacama soll stark individualisierbar sein.

Mit der Lacama - der Name leitet sich von einem Chameleon ab - will Italian Volt ein Elektromotorrad anbieten, das sich auf vielfältigste Art und Weise den Wünschen seines Besitzers anpassen kann. Nach zahlreichen Designstudien triit die Lacama jetzt ins Prototypen-Stadium ein. In Goodwood auf dem Festival of Speed hatten die Italiener ihren öffentlichen Auftritt. Vorbestellt werden kann die Lacama ab sofort. Die Reservierungsgebühr liegt bei 250 Dollar, der Kaufpreis bei 38.000 Dollar. Die ersten Modelle einer Kleinserie sollen noch 2018 zu den Kunden rollen.

180 Kilometer Reichweite

Die Italian Volt Lacama folgt dem üblichen Elektromotorrad-Zuschnitt. Ein aus breiten Profilen gefertigter Aluminium-Brückenrahmen umfasst einen mächtigen Batterieblock. Dahinter sitzt der E-Motor, der per Zahnriemen das Hinterrad antreibt. Die Lacama kommt auf eine Gesamtlänge von 2,10 Meter, der Radstand liegt bei 1.482 Millimeter und die Sitzhöhe wird mit 83 Zentimeter angegeben.

Foto: Italian Volt
Noch 2018 sollen die ersten Bikes in einer Kleinserie auf den Markt rollen.
Noch 2018 sollen die ersten Bikes in einer Kleinserie auf den Markt rollen.

Der flüssigkeitsgekühlte Elektromotor leistet 95 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 208 Nm bereit. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 15 kWh. Als Ladezeit für eine 80%-Füllung werden 40 Minuten genannt, die Vollladung soll rund 3 Stunden dauern. Bei der Reichweite nennt Italian Volt bis zu 180 Kilometer, wenn im Eco-Modus gefahren wird. Wer am E-Gas dreht, soll die 250 Kilogramm schwere Lacama in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h limitiert. Zudem verfügt die Lacama über eine Rangierhilfe, mit der sich das E-Bike im Schrittempo vorwärts- und rückwärts bewegen lässt.

Viele Varianten darstellbar

Die Federelemente sind konventioneller Natur. Vorne steckt in den Gabelbrücken eine Öhlins-Upside-Down-Gabel. Hinten stützt ein Öhlins-Monofederbein die Schwinge am Rahmen ab. Die Räder messen klassenüblich 3,5 x 17 Zoll vorn und 5,5 x 17 Zoll hinten. Die radial verschraubten Bremszangen an der Doppelscheibenbremsanlage vorn steuert Brembo bei.

Das Cockpit baut auf einen großen Touchscreen, der sich über iOS und Android natürlich umfangreich vernetzen lässt und alle Bordfunktionen anzeigt.

Foto: Italian Volt
Die Lacama zeigt sich wandelbar, sie lässt sich umfangreich individualisieren.
Die Lacama zeigt sich wandelbar, sie lässt sich umfangreich individualisieren.

Fix ist bei der Lacama nur das Grundgerüst aus Fahrwerk und Antrieb. Darüber hinaus wollen die Italiener zahlreiche Individualisierungsoptionen anbieten.  So kann die Lacama als Ein-oder Zweisitzer ausgelegt werden. Mit den passenden Anbauteilen wird aus ihr ein Scrambler oder ein verkleidetes Sportmotorrad. Oder doch lieber ein Naked-Bike? Auch kein Problem. Darstellbar sind außerdem ein Cafe Racer, ein Flattracker, Drahtspeichenräder statt Gußfelgen, Lenkstummel statt Superbikelenker, und, und und...

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