Moto Guzzi V85 Erlkönig (2018)

Enduro-Konzept wird Wirklichkeit

Auf der EICMA 2017 wurde die V85 noch als Studie gezeigt.
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Mit der Konzeptstudie Moto Guzzi V85 Concept hatte Guzzi auf der EICMA 2017 gezeigt, wo’s künftig langgehen könnte. Jetzt zeigen erwischte Erlkönige, dass die Enduro kommt.

Es ist keine tatsächliche Modellneuheit, die Moto Guzzi auf der EICMA 2017 enthüllt hat. Doch die Konzeptstudie Moto Guzzi V 85 zeigt den Weg in eine mögliche Zukunft, und zwar im Stil der Vergangenheit.

Die Moto Guzzi V 85 tritt auf als eine Enduro in gemäßigter Rallye-Attitüde und im Look der 80er-Jahre, aber immerhin mit einigen zeitgemäßen Features wie LC-Display im Cockpit und LED-Doppelscheinwerfer. Dazu zeitlos schöne Drahtspeichen-Räder und eine fette Öhlins-USD-Gabel, das muss reichen. Der Rest ist nach alter Väter Sitte, sprich ein klassischer luftgekühlter 90-Grad-Vau-Motor, längsliegend, mit immerhin 850 cm³ und 80 PS sowie Kardanantrieb in der Zweiarmschwinge.

Der Motor, die asymmetrisch, weil links bananenförmig nach unten weisende Schwinge und der neu designte Stahlrohrrahmen sollen, so die Presseinfo, die Grundlage einer neuen Modellgeneration bilden.

Nähere Informationen, etwa darüber wann, wie oder ob überhaupt die erste neue Guzzi der Generation V 85 kommen wird, blieben die Italiener auf der Pressekonferenz der Firmenmutter Piaggio auf der EICMA 2017 in Mailand noch schuldig.

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Foto: BMH-Images

Erlkönig nah an der Studie

Die jetzt erwischten Prototypen der Moto Guzzi V85 zeigen aber klar - die Enduro kommt. Ihre Premiere als Serienmodell dürfte sie erneut auf der EICMA feiern um dann als 2019er Modell in den Handel zu kommen.

Die Erlkönige zeigen gegenüber der EICMA-Studie kaum Veränderungen. Die Gußausleger für die hinteren Fußrasten mussten Stahlrohrauslegern weichen. Geändert hat sich auch das Design der Ventildeckel. Der Motorschutz am Erlkönig zeigt sich noch im Versuchsstadium. Modifiziert wurden offensichtlich auch die Haltebügel für den Scheinwerfer und die Lenkerverkleidung. Auch die Verkleidungsscheibe an sich trägt eine neue Form. Zudem wurden die Doppelrundscheinwerfer konventioneller gestaltet. Und die feinen Öhlins-Federelemente der Studie werden wohl nicht in die Serie übernommen.

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