08/2020, Triumph Trident Design Prototyp farbig Triumph/MRD
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08/2020, Triumph Trident Design Prototyp
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08/2020, Triumph Trident Design Prototyp 33 Bilder

Triumph Trident

Neuer Dreizylinder-Roadster für die Mittelklasse

Triumph will das Segment der Mittelklasse-Roadster aufmischen. Erledigen soll das die neue Trident, die bereits im Frühjahr 2021 auf den Markt kommt. Jetzt wurde ein Design-Prototyp vorgestellt.

Gleich vorab. Mit technischen Details wollte Triumph noch nicht herausrücken und ja, die Design-Studie sieht zu beinahe 100 Prozent so aus, wie das spätere Serienmodell der Triumph Trident.

Komplett neuer Rahmen

Die Trident ist aber kein reines Baukastenmodell. Der Rahmen für die neue Trident wurde komplett neu entwickelt. Er umfasst den Dreizylinder von oben und nimmt ihn als tragendes Element auf. Die Hinterradschwinge macht links einen bananenförmigen Bogen um den unter dem Motor platzierten Auspuff. Auf der rechten Seite verläuft der Schwingenarm gerade. Das Zentralfederbein wird direkt angelenkt. Vorne führt eine USD-Gabel. Beim Räderwerk kommen 17-Zoll-Fünfspeichen-Gussfelgen zum Einsatz. Vorne mit einem 120/70er Pneu bestückt, hinten dreht sich ein 180/55er Reifen.

08/2020, Triumph Trident Design Prototyp
Triumph

Verzögert wird mit Scheibenbremsen rundum, wobei die vorderen Bremszangen nicht wie aktuell angesagt radial, sondern wieder axial verschraubt sind. Der Fahrer greift in einen hoch gekröpften Rohrlenker und blickt auf ein kleines digitales Rundinstrument. Die Wippen-Taster-Anordnung auf der linken Lenkerarmatur lassen Menüs und eine gewisse Konnektivität erwarten. Davor hängt ein klassischer Rundscheinwerfer.

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Triumph

Dreizylinder mit vermutlich 95 PS

Kommen wir zum Dreizylinderherz: Der Triple soll sich vom 765er-Drilling ableiten, aber im Innenleben mit vielen neuen Teilen bestückt sein. Hubraum? keine Angaben, aber der Hinweis, man orientiere sich hier an den Hauptgegnern Honda CB 650 R, Yamaha MT-07 und Kawasaki Z 650. Vermutlich dürfte der Dreizylinder damit zwischen 650 und 700 cm³ haben. Zur Leistung gibt es ebenfalls keine Angaben. Die Trident soll aber in einer A2-tauglichen Variante kommen und auch wieder problemlos auf die volle Leistung entdrosselbar sein. Damit dürfte die offene Version wohl bei maximal 95 PS liegen. Dennoch wird Triumph auch die Trident mit elektronischen Fahrhilfen ausrüsten. ABS ist eh Pflicht, Traktionskontrolle ist wahrscheinlich, ebenso wie verschiedene Fahrmodi. Triumph selbst verspricht Technologie und Ausstattung auf Top-Niveau.

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Triumph

Günstiger Einstiegspreis

Zu viel sollten die Kunden aber nicht erwarten, denn eines ist ganz klar. Die neue Triumph Trident soll vor allem Einsteiger anlocken und das auch über den Preis. Die neue Trident soll das günstigste Modell im Triumph-Programm werden, wenn sie im Frühjahr 2021 zu den Händlern rollt. Einen Kannibalisierungseffekt gegenüber der Street Triple erwarten die Triumph-Strategen nicht. Und die markiert derzeit mit einem Basispreis von 8.450 Euro den Einstieg in die Triumph-Welt. Die angepeilten Wettbewerber liegen zwischen 6.800 Euro (Kawasaki) und 7.480 Euro (Honda). Gefertigt wird die neue Trident, wie fast alle anderen Triumph-Modelle auch, in Thailand.

Fazit

Triumph bringt einen klassisch gezeichneten Roadster für die Mittelklasse, der vor allem Einsteiger ansprechen soll. Sieht gut aus, und wenn jetzt noch die Eckdaten wie Leistung und Preis passen, ist die neue Trident eine echte Marktbereicherung. Wir spekulieren auf um die 650 bis 700 cm³ Hubraum, 90 PS Leistung und einen Preis von 7.900 Euro.

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