Doch keine Schonfrist für Biker: In Spanien gelten neue Regeln ab Oktober

Neue Motorradregeln in Spanien ab 1.10.
Helm- und Handschuh-Pflicht ohne Aufschub

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.09.2026
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Eine Reise in die Sierra Nevada
Foto: Daams Klaus H.

Seit Sommer sind neue Vorschriften für Motorradfahrer in Spanien bekannt. Ab dem 1. Oktober sollten neue Tragepflichten für Schuhe, Handschuhe und Helme mit einigen Übergangsfristen gelten. Doch seit September 2026 ist klar: Für Motorradfahrer gibt es keinen Aufschub. Alle neuen Vorschriften gelten ab Oktober.

Handschuhpflicht ohne Norm

Einer der bis zuletzt unklaren Punkte betraf die Handschuhpflicht für Motorradfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften. Im Gesetz fehlten klare Angaben was einen Handschuh im Sinne der persönlichen Schutzausstattung definiert und führte zunächst zu einem Aufschub. Doch den wird es nicht geben. Ab 1. Oktober müssen Biker außerorts mit Handschuhen fahren, was der Handschuh können muss, wird später festgelegt.

Am Ende wird es dann wohl auf die Pflicht nach normierten Handschuhen sein, also mit CE-Label, wie in Frankreich.

Motorradfahrer benötigen zugelassenen Helm

Auch bei den neuen Anforderungen an Motorradhelme gibt es eine wichtige Präzisierung. Zunächst war von einer Übergangsfrist bis zum 1.10.2027 die Rede. Doch die entfällt für Motorradfahrer, die ab dem 1. Oktober einen ECE-22.06 normierten Helm benötigen. Einzig Fahrer und Mitfahrer von Mopeds, die ihre bisher zulässigen Helme noch ein weiteres Jahr verwenden dürfen.

Keine Sandalen auf dem Bike

Wie bekannt schreibt Spanien ab dem Stichtag geschlossenes Schuhwerk vor. Anders als bei den Handschuhen ist diese Regel nicht auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften beschränkt.

Fahrer und konkret Mitfahrer müssen auf allen Straßen Schuhe tragen, die den gesamten Fuß bedecken. Offene Schuhe oder Sandalen erfüllen die Anforderungen damit nicht. Ob das nachträglich an eine Norm gekoppelt wird, ist nicht klar.

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