Die schnellsten 125er: Bis 154 km/h - legal und mit Zulassung

Schnelle 125er im Überblick
Die schnellsten 125er auf dem Markt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.09.2026
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Stark Varg SM Alpha Elektro-Supermoto
Foto: Stark Future

Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Trinity Saturn GT 300 beträgt 140 km/h. Rein rechtlich ist der Elektroroller ein "125er" und darf mit den Führerscheinklassen A1 – ab 16 Jahren – oder B196 gefahren werden. Doch wer nach Verbrennern in der Klasse sucht, die über 120 km/h fahren, wird wenig finden. MOTORRAD zeigt die schnellsten legalen Elektro-"125er" auf dem Markt.

125er dürfen unendlich schnell fahren

Rein rechtlich ist die Fahrzeugklasse der 125er nur durch Hubraum, Leistung und Mindestgewicht definiert. Hubräume bis 125 Kubik, Nenn- oder Dauerleistung bis 11 kW (15 PS) und bei 11 kW mindestens 110 Kilogramm schwer. Der übliche Topspeed von 100 bis 120 km/h ist der Leistung geschuldet: 15 PS bei einer normalen Getriebeabstufung ermöglichen keine höhere Geschwindigkeit.

Rein rechtlich dürfte eine 125er sogar 300 km/h fahren, nur wäre das wohl kaum alltagstauglich, da sie entweder 15 Gänge hätte oder mehrere Kilometer Anlauf bräuchte.

E-Motorräder sind anders

Für Elektroantriebe entfällt der Hubraum, und es hält die Dauerleistung Einzug. Also eine Leistung, die der E-Motor noch sicher für eine gewisse Dauer zu leisten imstande ist, nachdem er bereits heiß gefahren wurde.

Hinzu kommt dann noch die kurzzeitige Spitzenleistung, die weit über 11 kW (15 PS) liegen kann und so mehr Topspeed erlaubt. Sprich: 125er deutlich schneller als 120 km/h fahren in den meisten Fällen elektrisch.

Kaum 125er mit Verbrennungsmotor über 120 km/h

Wer mit dem Führerschein A1 oder B 196 120 km/h und mehr fahren will, hat nur wenige Möglichkeiten. Als Verbrenner kommen im Grunde nur kleine Supersportler wie die Yamaha YZF-R 125 oder die Aprilia RS 125 mit 15 PS auf 120 und 125 km/h. Während die motorisch gleichen Naked Bikes – ohne Verkleidung – nur 116 und 120 km/h erreichen können.

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Elektrische 125er bis 154 km/h

Trinity Saturn GT 300 – mit 30 PS bis 140 km/h

Neu im Spiel der schnellen elektrischen 125er ist der Trinity Saturn GT 300. Der Elektroroller ist formal ein 125er durch 15 PS Dauerleistung, doch sein Modellname offenbart bereits die eigentliche Stärke: 30 PS (22 kW) leistet der E-Motor Spitze und ermöglicht so maximal 140 km/h.

Mit 13,3 kWh Kapazität soll der E-Scooter bis zu 310 Kilometer erreichen. Wohl in der Stadt, Überland dürften dennoch 150 bis 180 Kilometer möglich sein. Dazu ein Preis von unter 10.000 Euro. Die Haken: nur 3 kW Ladeleistung und 221 Kilogramm Gewicht.

Trinity Saturn GT 300 125er-Elektroroller mit 30 PS

Zero S – mit 60 PS bis 132 km/h

Seit der Umstellung sehen die alle Leistungsmodelle von Zero gleich aus. Optisch ist zwischen den A1-Versionen und den A-Versionen der Zero S, SR und DS kein Unterschied zu erkennen. Die Zero S ist das Naked Bike für die Klassen A1 und B196 und wird bis zu 139 km/h schnell.

Grund: Die Spitzenleistung liegt bei 60 PS, und der Motor erreicht 132 Nm Drehmoment. Zwar wiegt die Zero S 223 Kilo, doch sie hat einen großen Akku von 15,6 kWh im Rahmen, der eine Reichweite von realistisch klingenden 164 km Überland erlaubt.

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Stark Varg SM – mit 80 PS bis 154 km/h

Die wohl derzeit schnellste "125er" dürfte die Stark Varg SM sein. Die Elektro-Supermoto mit Straßenzulassung leistet bis zu 80 PS, wobei 15 PS Dauerleistung sie zur "125er" klassieren. Laut Homologationsdaten erreicht die Varg SM 154 km/h Topspeed.

Dazu nur ein Gewicht von um 125 Kilogramm, bedingt durch den vergleichsweise kleinen Akku mit nur 7,2 kWh. Für ab 12.990 Euro ein reines Sportgerät und kein Pendelfahrzeug.

Stark Varg SM Elektro-Supermoto

Fazit