Top-Ausstattung für 3.400 Euro: Vespa-Gegner Royal Alloy GT2 125

Royal Alloy GT2 125 ab 3.400 Euro
Vespa-Konkurrent mit Top-Ausstattung

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.10.2026
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Der Royal Alloy GT2 125 mit seinem konventionellen Stahlrohr-Rahmen und der günstigen Kunststoffkarosserie muss sich den Vorwurf gefallen lassen, kein "echter" Royal-Alloy-Scooter zu sein. Als "echt" werden die Royal Alloy GP-, TG- und JPS-Modelle mit ihren selbsttragenden Stahlblech-Karosserien bezeichnet.

Effiziente Produktion = günstiger Preis

Die GT2-Baureihe begegnet dem Vorwurf mit einer opulenten Ausstattung zu erstaunlich günstigen Preisen. Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Kooperationspartner Hanway, der in hocheffektiven, teils vollautomatisierten Werken in China und Thailand sämtliche Royal-Alloy-Modelle baut.

Modellvariante "Fun" ist die Basis

Das Basismodell Royal Alloy GT2 125 "Fun" bietet bereits ein 3-Zoll-TFT-Display, das Smartphone-Connectivity erlaubt, ein vollwertiges Zweikanal-ABS nebst Traktionskontrolle, eine Reifendruckkontrolle, eine Start-/Stop-Automatik, eine Griffheizung und Keyless-Go. Zum Einstiegspreis von 3.400 Euro inkl. Nebenkosten ist der "Fun" in den Farben "Ocean Blue" und "Ivory" ein echtes Schnäppchen.

Modellvariante Sport mit Farben-Vielfalt

200 Euro Aufpreis verlangt Royal Alloy für die GT2-Variante "Sport". Hier kommt zur umfangreichen Grundausstattung noch eine Sitzheizung hinzu und das TFT-Display wächst von drei auf fünf Zoll Bildschirmdiagonale. Die Farbauswahl umfasst sechs verschiedene Farbkombinationen: Edles "Meteorite Grey", "Durian" im Armee-Stil, knalliges "Modern Orange", beliebtes "Matt Black", schickes "Peacock Blue" und das papageienbunte "Parrot", das mit einer Zweifarblackierung in Neongrün/Neonpink sprichwörtlich den Vogel abschießt. Zu haben ab 3.600 Euro, die Farben "Parrot", "Matt Black" und "Durian" kosten jeweils 100 Euro Aufpreis.

Premium-Retro-Roller mit Stahlblech-Karosserie

Elegance: mehr Chrom und klassische Farben

Der Royal Alloy GT2 125 mit dem Zusatz "Elegance" tritt als Modellvariante mit dem meisten Classic-Spirit an und kommt in vier stilvollen Lackierungen mit kontrastierenden Sitzbänken: "Ivory" mit roter Sitzbank, "Mint Green" mit brauner Sitzbank, "Dark Jade" mit brauner Sitzbank und "Red" mit schwarzem Sitzmöbel. Diese Varianten leisten sich den größten Chromanteil bei Zierleisten, Einfassungen oder Anbauteilen. Sie kosten 3.700 Euro inkl. Nebenkosten.

Einmal mit alles: die Modellvariante "Sport Touring"

Das Top-Modell hört auf den Namen Royal Alloy GT2 125 "Sport Touring". Er entspricht im Grunde der Modellvariante "Sport", ist aber zusätzlich mit praktischen Front- und Heckgepäckträgern sowie einem kleinen Windschild ausgestattet. Die via Handy-App gesteuerte Dashcam ist das Tüpfelchen auf dem i. Der Royal Alloy GT2 125 "Sport Touring" ist nur in Weiß zum Preis von 4.050 Euro erhältlich.

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Unterschätzte Superkraft: Zugänglichkeit

Traditionalisten und eingefleischte Royal-Alloy-Fans stört die konventionelle Technik, die das Fundament aller GT2-Varianten bildet. Doch die hat auch Vorteile: Der Royal Alloy GT2 125 geriet mit 136 Kilogramm fahrfertig erfrischend leicht, was auch der Kunststoffkarosserie zu verdanken ist. Er bietet eine niedrige Sitzhöhe von 750 mm und erleichtert im Verbund mit seinem flachen Trittbrett und dem freien Durchstieg das Aufsitzen ungemein. Außerdem hat er ein Staufach unter dem Fahrersitz, wohingegen die ach so authentischen Markenbrüder auf diesen wichtigen Standard gänzlich verzichten müssen.

Moderner drehfreudiger Motor

Der moderne wassergekühlte Vierventil-Einzylindermotor produziert 10 kW (13,6 PS) Leistung bei 8.500/min und 12 Nm Drehmoment bei 6.500/min. Damit treibt er eine Triebsatzschwinge mit stufenloser Variomatik und Fliehkraftkupplung an, wie bei 125er-Rollern üblich. Damit ist er mehr als ausreichend motorisiert für alles, was einem der Verkehr in der City abverlangen kann. Royal Alloy nennt keine Höchstgeschwindigkeit, knapp 100 km/h sollten drin sein.

Sicherheit geht vor

Bemerkenswert auch die Sicherheitsausstattung: Die 12-Zoll-Räder dürfen auf die Unterstützung eines Zweikanal-ABS vertrauen, eine Traktionskontrolle kommt on top. Beides sind wichtige Helfer im Alltag und verlängern die Zweiradsaison. Schön, dass Royal Alloy hier keine Kompromisse macht und bereits die Einstiegsvariante "Fun" damit ausstattet.

Gefälliges Design mit praktischen Features

Der optische Auftritt des preisgünstigen Retro-Rollers ist gefällig und entwickelt am rundlichen Heck einen gewissen Wiedererkennungswert. Ansonsten bewegt sich der GT2 im üblichen Retro-Rahmen, ohne zu polarisieren. Unverwechselbar ist er jedenfalls nicht. Auffällig ist, dass die Kunststoff-Karosserie sehr geschlossen wirkt. Alles scheint sehr gut gegen Nässe und Dreck abgekapselt, die Wäsche des Scooters wird so zum Kinderspiel. Insgesamt erweist sich somit auch das Design als alltagstauglich, ein Qualitätsmerkmal unter Fahrzeug-Gestaltern.

Fazit