Held im Becher: Bremsflüssigkeit beim Motorrad erklärt

Alles über Bremsflüssigkeit
Unscheinbarer Lebensretter und Lacklöser

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.02.2026
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Bremsflüssigkeitswechsel an einem Motorrad in einer Werkstatt. Eine Hand füllt Bremsflüssigkeit in den Vorratsbehälter am Lenker, der mit blauen Tüchern abgedeckt ist.
Foto: Tobias Beyl

Zwischen Druckpunkt und Siedepunkt

Mal ehrlich: Eine Geschichte über eine "Brühe", die ähnlich sexy scheint wie Gurkenwasser? Ja, unbedingt! Diese unscheinbare Flüssigkeit ist der Grund, warum Sie an der roten Ampel stehen bleiben, statt drüber zurollen. Sie stemmt Drücke von über 20 bar, erträgt sibirische Kälte ebenso wie Wüstenhitze und schmiert nebenbei die ABS-Ventile. Und was ist der Dank? Missverständnisse und Missachtung. Zeit, das zu ändern.

Was macht Bremsflüssigkeit eigentlich?

Technisch betrachtet ist Bremsflüssigkeit ein hydraulisches Übertragungsmedium. Vereinfacht gesagt: Sie ziehen oben am Hebel, unten drücken die Bremsbeläge auf die Scheibe. Der Bote dazwischen, der den Befehl weitergibt, ist die Bremsflüssigkeit. Ihre wichtigste ...