Hauptsitz: Hamamatsu/Japan
Gegründet: 1909, seit 1952 Motorradbau
Neuzulassungen in Deutschland: 2.797 (Stand Sept. 2025)
Händler in Deutschland: 201
Website: motorrad.suzuki.de
Marken-Chronik im MOTORRAD-Katalog
2026: Mit der SV-7GX bringt Suzuki ein Mittelklasse-Crossover-Bike unters Volk. Damit bedient der Hersteller ein in seiner Breite noch junges, gleichwohl wachsendes Segment, das bis dato vor allem hubraum- und leistungsstarke Maschinen sowie Bikes der oberen Mittelklasse dominierten. Die 7GX basiert motor- und fahrwerkseitig auf dem Dauerbrenner SV 650, der in seiner Urform 1999 debütierte. Die SV-7GX steht ab dem Sommer 2026 bei den Händlern. Gleiches gilt für die zweite Neuheit, die eigentlich gar keine ist. Vielmehr reaktivieren die Japaner die GSX-R 1000 R, nachdem sie das Superbike anno 2022 wegen der anstehenden Euro-5+-Norm aus dem Portfolio genommen haben. Im Gegenzug zu den Neuankömmlingen nimmt Suzuki die V-Strom 650/XT aus dem Programm.
2025: Mit dem für 2023 brandneu entwickelten 776-Kubik-Reihentwin traf Suzuki mitten ins Schwarze. Mittlerweile bollert der hubzapfenversatzte Twin erfolgreich in vier unterschiedlichen Bikes: GSX-8S, GSX-8R, V-Strom 800 und V-Strom 800 DE. Wobei Erstgenannte in der 2024er-Saison den Dauerbrenner SV 650 als meistverkaufte Suzuki abgelöst hat. Nun zaubern die Japaner mit dem 398er-Eintopf einen weiteren Antrieb aus dem Hut. Wobei der Single mitnichten komplett neu gezeichnet wurde. Letztmals schob er vor 18 Jahren in der Supermoto DR-Z 400 SM seinen Dienst und treibt, für 2025 frisch auf Euro 5+ getrimmt, die Enduro DR-Z4S und die Supermoto DR-Z4SM an.
2024: Kaum ist Suzuki aus dem Dornröschenschlaf erwacht und hat 2023 mit der GSX-8S und der V-Strom 800/DE zwei neue, tolle Bikes aus dem Hut gezaubert, schon ziehen die Verkaufszahlen und damit auch die Marktanteile an. Nach dem Tiefpunkt 2020 mit einem Anteil des Gesamtmarkts von desaströsen 2,8 Prozent, kletterte er in den ersten neun Monaten 2023 auf immerhin 4,2 Prozent. Eine Straßenversion der V-Strom 800 DE sowie einige Sonderserien runden die Suzuki-Neuheiten für 2024 ab.
2023: Silberstreif am Horizont. Nach Jahren eher verhaltenen Entwicklungsaufwands neuer Modelle und den damit zwangsläufig einhergehenden rückläufigen Verkaufszahlen, präsentiert Suzuki für 2023 gleich zwei brandneue Maschinen sowie eine neue Variante einer bestehenden, plus drei 125er-Roller. Neu im Portfolio ist auch die geländetaugliche V-Strom 1050 DE, die parallel zur wiedereingeführten großen Basis-V-Strom die Produktpalette ergänzt. Aus dem Programm fällt derweil die XT-Variante der 1050er. Der seit Jahren währende Abwärtstrend sollte nun endgültig gestoppt sein. Zu wünschen wäre es dem stolzen Hersteller allemal.
2022: Suzuki-Fans müssen jetzt stark sein: Auch 2021 schrumpfte der Marktanteil des einst so stolzen Herstellers weiter. Während er 2020 noch bei 4,7 Prozent lag, sank der Anteil heuer auf 2,8 Prozent (Stand Oktober 2021). Überdies hievten sie in Hamamatsu einige Modelle nicht über die Euro 5-Hürde, was das Portfolio verkleinert. Das betrifft die GSX-S 750 genauso wie das Superbike GSX-R 1000/R. Die Standard-V-Strom 1050 und die verkleidete GSX-S 1000 (F-Version) fallen 2022 aus dem Programm. Gute Nachrichten für 2022 gibt es aber auch. Mit der modifizieren GSX-S 1000, den brandaktuellen Touring-Ablegern GT und GT Travel Edition sowie der ebenfalls nach Baukastenprinzip überarbeiteten Katana hat Suzuki vier reizvolle Eisen in der Einliter-Klasse im Feuer. Außerdem steht erstmals eine 48 PS-Variante auf GSX-S 1000-Basis bei den Händlern.