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Bridgestone T 30 Evo im Test

Vergleichstest Tourenreifen (MOTORRAD 12/2017)

Platz 6: Ausgewogen und neutral – die Marschrichtung von Bridgestones T-Reihe passt prin­zi­piell schon. Wer auf Agilität sowie eine Top-Nass­performance keinen großen Wert legt, ist mit dem T 30 Evo immer noch gut bedient.

Der Bridgestone T 30 Evo wird in Japan hergestellt. Der Vorderreifen wiegt 4,3 kg, der Hintere 7,0 kg.

Anbieter: Bridgestone Deutschland, www.bridgestone-mc.de

Der Bridgestone T 30 Evo auf der Landstraße und im Alltag

131 Punkte, Platz 5

Ausgewogenheit muss beim T 30 Evo ganz weit oben im Entwicklungsplan gestanden haben, und damit ist eigentlich auch die herausragende Eigenschaft des Japan-Tourers beschrieben. Sein Ansprechverhalten ist okay, das Feedback passt, schnell stellt sich Vertrauen für die Haftreserven ein. In kurvenreichem Geläuf überwiegt aber ein wenig zu viel Behäbigkeit, Agilität  gehört nicht zu seinen Stärken. In Schräglage muss bei der Bridgestone-bereiften Suzi mit leichter Kraft gegengelenkt werden, um die  Linie zu halten. Beim Bremsen in Kurven ist  ein kleiner Aufstellimpuls zu spüren.

Der Bridgestone T 30 Evo im Nasstest

83 Punkte, Platz 6

Die Platzierung ist grausam, weil der T 30 Evo kein schlechter Regenreifen ist und mit gut einschätzbarem Grenzbereich punktet. Nur kann es die Konkurrenz inzwischen besser. Wir jammern auf hohem Niveau: Kleine Gripdefizite beim  Beschleunigen und in Schräglage, dazu verlangt das träge Handling in Kurven nach weiten Bögen.

Wertung

MOTORRAD-Wertung: 214 Punkte

Platz 6

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