Poimo aufblasbarer Elektroroller Poimo
Poimo aufblasbarer Elektroroller
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Poimo aufblasbarer Elektroroller
Poimo aufblasbarer Elektroroller 7 Bilder

Poimo

Aufblasbarer Kurzstreckenroller

Für die berühmte letzte Meile gab es schon viele Konzepte. Aus Japan kommt mit dem Poimo jetzt ein aufblasbarer Roller mit Elektroantrieb.

Es gibt Leute, die wollen auch bis auf den letzten Meter zu ihrem Ziel fahren und nicht laufen. Entsprechend engagieren sich immer mehr Unternehmen in sogenannten Last-Mile-Konzepten. Ein ganz neuer, unkonventioneller Ansatz kommt jetzt aus Japan und nennt sich Poimo.

In der Namensgebung steckt dann auch schob die komplette Idee. Poimo steht für "portable and inflatable mobility" – also Mobilität zum Aufblasen und Mitnehmen. Entwickelt wurde Poimo von der Universität von Tokio zusammen mit Mercari R4D.

Aufblasen und losfahren

Der nur 5,5 Kilogramm schwere Roller lässt sich komplett zusammenfalten und so leicht in einer Tasche verstauen. Neben der aufblasbaren Grundstruktur aus thermoplastischem Polyurethan gehören noch die Räder, die Lenkstummel mit integriertem drahtlosem Controller sowie das Batteriepack zum Bausatz. Der kleine Kompressor zum Aufblasen geht extra.

Wer fahren möchte, faltet den Body auseinander, steckt die Räder, die Batterie und die Lenkstummel an die vorgesehenen Aufnahmen und bläst den Roller auf. Die aufgeblasene Struktur soll ausreichend tragfähig sein um eine Person befördern zu können. Der E-Motor für den Antrieb ist in den Hinterrädern verbaut. Gelenkt wird per Gewichtsverlagerung, ähnlich wie auf einem Skatebord. Für die Füße sind allerdings keine Trittbretter erkennbar. Verzichtet wurde auch auf jegliche Beleuchtung sowie eine Bremsanlage – hier muss das Bremsmoment des E-Motors reichen.

Angaben zu Reichweite oder Leistung machen die Entwickler nicht. Noch befindet sich der Poimo im Prototypenstadium.

Fazit

Eine Mischung aus Luftmatratze, Schaukelpferd und E-Scooter zur Bewältigung der letzten Meile – interessanter Ansatz. Die Frage ist nur, ob man da nicht auch gleich zu Fuß gehen könnte. Das gilt aber für alle Last-Mile-Projekte.

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