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Ducati Multistrada 1260 Pikes Peak Jacek Bilski
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Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2021

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak 2021 17-Zöller und Einarmschwinge

Seit dem Jahr 2020 dürfen beim legendären Bergrennen keine Motorräder mehr teilnehmen. Eine Pikes Peak-Version der Multistrada V4 wird Ducati trotzdem für 2021 bringen. Und die bekommt vermutlich ein paar eigene technische Features.

2018 holte Ducati beim Pikes Peak den Titel – und zwar mit der Multistrada 1260. Carlin Dunne fuhr den Sieg mit einer Zeit von 9:59.102 Minuten ein. Bereits 2012 konnte er auf einer Multistrada 1200 mit 9:52,819 Minuten den Rekord in der Klasse "Heavyweight Motorcycle" einfahren. 2019 trat der US-Amerikaner auf einer Streetfighter V4 an – und verunglückte bei diesem Einsatz tödlich. Seitdem dürfen keine Motorräder mehr beim legendären Bergrennen starten.

Ducati setzt die Tradition aber fort und bringt die neue Multistrada V4 auch in einer Pikes Peak-Version. Die wird aber kein Sonder-, sondern ein sehr eigenständiges Modell. Dessen Premiere steht zwar noch aus, aus einem Zertifizierungs-Dokument bei der US-Umweltschutzbehörde geht aber hervor, dass es die Multi V4 in einer Pikes Peak-Ausführung geben wird und dass sie mit dem unveränderten V4 anrollt.

17-Zöller und Einarmschwinge

Auch wenn der V4 übernommen wird, scheint die Pikes Peak ganz spezielle technische Upgrades zu bekommen. Von italienischen Beobachtern wurde jetzt ein Prototyp der Multistrada V4 erwischt, der an der Front mit einem 17 Zoll großen Gussrad bestückt war und der sein 17-Zoll-Hinterrad an einer Einarmschwinge führt. Aufgezogen werden Sportreifen in Superbike-Dimensionen. Zudem zeigte der Prototyp eine weiter verstärke Bremsanlage am Vorderrad – für beides steht die Streetfighter V4 als Spender parat. Hinzu kommen noch ein semikatives Fahrwerk von Öhlins mit deutlich gekappten Federwegen. Zusammen mit den 17-Zoll-Felgen dürfte damit auch die Sitzhöhe deutlich reduziert ausfallen. Bei den Fahrmodi entfällt Enduro zugunsten eines Race-Modus. Die elektronischen Regelsysteme werden auf die veränderten Rahmenbedingungen neu abgestimmt. In Summe scheint Ducati die mögliche Pikes Peak auf noch mehr Fahrdynamik für die Straße abzustimmen.

Multistrada V4 Pikes Peak für schätzungsweise 25.000 Euro

Der V4 leistet 170 PS bei 10.500/min und stellt 125 Nm maximales Drehmoment bei 8.750/min bereit. 1.158 cm³ Hubraum, ohne Desomdromik, dafür mit Ventilspiel-Kontrollintervallen von 60.000 Kilometern. Auf die Waage bringt die Basisvariante 243 Kilogramm Leergewicht. Preise starten bei 17.990 Euro für die Standard-Version, die V4 S kostet ab 20.990 Euro, die V4 S Sport ab 22.740 Euro. Da die Pikes Peak Edition der 1260er-Multi 4.600 Euro über dem Preis der S-Version lag und diese im Modelljahr 2021 um 1.000 Euro im Preis stieg, schätzen wir, dass die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak um 25.000 Euro kosten wird.

Ducati Multistrada 1260 Pikes Peak
Ducati
Die Vorgängerin Multi 1260 in der Pikes Peak Edition u. a. mit Termignoni-Karbon-Schalldämpfer sowie Kotflügel, Seitenteile und Handschützer aus Karbon.

Fazit

Ducati wird der neuen Multistrada V4 eine noch straßenorientiertere Version zur Seite stellen. Diese kommt mit 17-Zoll-Fahrwerk, breiten Sportreifen, semiaktivem Fahrwerk und Einarmschwinge als Pikes Peak-Version – quasi eine Maxi-Supermoto.

Ducati Multistrada V4
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