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Brixton 1200 Patentzeichnungen Brixton
Brixton 1200 Bonneville-Konkurrenz
Brixton 1200 Bonneville-Konkurrenz
Brixton 1200 Bonneville-Konkurrenz
Brixton 1200 Bonneville-Konkurrenz 17 Bilder

Brixton 1200: Bonneville-Konkurrent kommt

Brixton 1200 könnte 2021 kommen Bonneville-Konkurrent soll in Serie gehen

Offiziell ist es noch nicht, aber alles deutet darauf hin, dass Brixton die Serienproduktion der Brixton 1200 anstrebt, die sich klar gegenüber der Triumph Bonneville positionieren soll. Jetzt gibt es neue Patentzeichnungen.

Auf der EICMA 2019 lag der Fokus bei Brixton noch auf Motorrädern mit bis zu 500 cm³ Hubraum, aber das könnte sich bald ändern, denn die Marke präsentierte in Mailand als Prototyp eine 1200er im Retrolook mit einem mächtigen Reihenzweizylinder.

Die künftige Bonneville-Konkurrentin zeigte sich mit einem 1.200 cm³ großen Paralleltwin, der zwar auf Luftkühlung macht, aber auf Flüssigkeitskühlung setzt. Gefüttert wird er von einer Einspritzanlage. Im Zylinderkopf dreht sich offensichtlich eine einzelne Nockenwelle, die die Ventile über Kipphebel betätigt. Weitere Impressionen vom neuen Motor liefern in China aufgetauchte Patentbilder, die vom Motorenhersteller Gaokin stammen, der bereits für Brixton Aggregate und Motorräder fertigt.

Brixton 1200 Patentbilder Motor
Gaokin

Patent für serienreifes Design

Nach den Motorskizzen sind jetzt Patentzeichnungen aufgetaucht, mit denen sich Markeninhaber KSR das Design der Brixton 1200 für den europäischen Markt hat schützen lassen. Die Abweichungen zur seinerzeit gezeigten Studie sind marginal. Zu sehen ist jetzt ein Kennzeichenhalter, neu positionierte hintere Blinker sowie eine modifizierte Sitzbank. Auch wirken die Endschalldämpfer länger – vermutlich ein Zugeständnis an die Euro 5-Vorgaben. Modifiziert zeigen sich auch die vorderen Bremsscheiben samt Zangen und Kleinigkeiten wie die Lampenhalterung oder die Fußrastenbefestigung. Einen Namen für die Serienproduktion enthüllen aber auch diese Designzeichnungen noch nicht. Aufmerksame Beobachter haben aber registriert, dass sich KSR unlängst auch den Namen Lexington hat schützen lassen. Würde in die Nomenklatur und zur 1200er passen.

Brixton 1200 Patentzeichnungen
Brixton

Mit der 1200er würde sich Brixton als günstigere Alternative zu den Triumph-Modellen, aber auch deutlich höher als bisher positionieren. Die Marke ist Teil der österreichischen KSR-Group, die eine ganze Reihe chinesischer Bikes importiert, aber auch selbst eigene Motorräder produzieren lässt. Die neue Brixton wird aller Wahrscheinlichkeit nach in China produziert, entworfen wurde sie aber im neu eröffneten KSR-Designzentrum in Österreich.

Premiere auf der EICMA denkbar

Offizielle Infos aus Österreich gibt es zur Bonneville-Konkurrentin noch nicht, aber immerhin das Statement, dass der vorgestellte Prototyp "den Weg von Brixton Motorcycles in noch höhere Hubraumklassen zeigt und die Entwicklungskompetenz unserer Marke beweist".

Der Hersteller selbst nennt keine konkrete Zeitspanne: "Es ist ein erklärtes Ziel, dass dieses Motorrad auch in die Serienproduktion gehen soll. Wann das sein wird, steht noch nicht fest. Wir wollen ohne Zeitdruck ein technisch ausgereiftes Fahrzeug erschaffen, das mehr als nur die hohen Qualitätsanforderungen in diesen Hubraumklassen erfüllt". Die jetzt aufgetauchten Patentzeichnungen des Motors könnten auf eine Premiere noch in 2021 hindeuten. Ideale Bühne wäre die EICMA 2021 in Mailand.

Fazit

Brixton scheint sich höherklassig positionieren zu wollen. Aus der EICMA-Studie von 2019 könnte schon 2021 ein Serienmodell werden. Eine 1200er im Retro-Look – das wäre schon was.

Brixton
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