Triumph Motorcycles
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Triumph Scrambler 1200 im Fahrbericht

Für Straße und Gelände

Wir durften die neuen Triumph Scrambler 1200 XC und Scrambler 1200 XE bereits fahren. Warum unser Tester so begeistert ist, lest ihr hier im Fahrbericht.

Im Grunde genommen gab es bei der Präsentation der neuen 1200er-Scrambler-Modelle von Triumph am am 16. und 17. Dezember in Portugal gleich mehrere Überraschungen. Während einige andere Hersteller ihren Straßenbikes einfach ein Scrambler-Kleid überziehen und die somit trendy gestylten Maschinen in den Showroom schieben, hat man sich in Hinkley hingesetzt und die Sache richtig ernst genommen: Im Vergleich mit den vorhandenen 1200er-Retrobikes des Herstellers sind 30 Prozent des Antriebs geändert und 80 Prozent des Chassis – Ziel der Briten war es, ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, das sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur macht. Es ist ihnen gelungen.

Testfahrten auf Schlamm im Dauerregen

Erste Testfahrten fanden in Portugal unter völlig desolaten Bedingungen auf Schlamm im Dauerregen statt. Beide Maschinen, die straßentauglichere Version Triumph Scrambler 1200 XC (steht für Cross Country) als auch die Scrambler 1200 XE (Cross Extreme), brillierten mit guter Fahrbarkeit auch unter widrigen Umständen. Vor allem die neu entwickelte Traktionskontrolle stellt im Gelände-Modus ein absolutes Novum dar, selbst unerfahrene Piloten erklimmen mit ihrer Hilfe Geröllauffahrten oder schlammige Passagen.

Aber auch sonst bleiben die Scrambler-Schwestern trotz ihres Gewichts von vollgetankt rund 225 kg im Gelände relativ gut fahrbar. Spezifische Änderungen wie längere Federwege, längerer Radstand, Kurven-ABS und schräglagenoptimierte Traktionskontrolle sind für die XE-Version wegweisend. Während die XE offroad die bessere Figur abgibt als ihre XC-Schwester, setzt diese bedingt durch eine straffere Fahrwerksabstimmung auf Asphalt bessere Akzente.

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Der Preis ist eine Überraschung

Bei den ersten Straßenkilometern unter südlicher Sonne setzte sich der neu konfigurierte Motor gut in Szene. Im direkten Vergleich zur Bonneville T120 oder sogar zur Triumph Thruxton hat der Scrambler-Twin drei Kilo Gewicht verloren und an Drehfreudigkeit gewonnen. Der Twin hängt sehr gut am Gas und vibriert nur mäßig. Die bereitgestellten 90 PS sind im Gelände mehr als ausreichend. Auf der Landstraße vermisst man ebenfalls nichts. Allenfalls auf der Autobahn, denn die Triumph Scrambler 1200 ist bei 177 km/h elektronisch abgeriegelt. Die Abstimmung des 1200er-Scrambler-Twins geriet sportlich, der Motor liebt Drehzahlen. Wer etwas zum Bummeln sucht, sollte woanders suchen.

Letztlich ist auch der Preis eine kleine Überraschung: 13.550 Euro rufen die Briten für die XC-Version auf, 14.550 Euro für die XE. Szenekenner hatten mit mehr gerechnet. Alle Details zu den Maschinen, sowie die Antwort auf die Frage, welche Version für wen besser geeignet ist und warum die Triumph Scrambler 1200 XE im Grunde genommen der bessere Deal ist, lesen Sie im ausführlichen Fahrbericht in MOTORRAD Ausgabe 2/2019.

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