Vorstellung Vigo Elektromotorrad

Mit 160 kg und 640 km Reichweite

Derzeit befindet sich die Vigo allerdings noch in der absoluten Konzeptphase.
Das britische Startup Vigo Motorcycles hat ein Elektrosportmotorrad konzipiert.Derzeit befindet sich die Vigo allerdings noch in der absoluten Konzeptphase.Die projektierten Eckdaten lassen aufhorchen: 120 PS, 640 km Reichweite und nur 160 Kilogramm Gewicht.Per Schnelllader soll die Vigo bei leerem Akku nach nur 30 Minuten wieder auf die Piste können.
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Das britische Startup Vigo Motorcycles hat ein Elektromotorrad konzipiert, das sportlich auftritt und bis zu 640 Kilometer weit kommen soll.

Motorräder mit Elektroantrieb kranken in der Regel an einer zu geringen Reichweite und einem hohen Gewicht. Das britische Startup Vigo Motorcycles will mit beiden Nachteilen aufräumen - zumindest sieht das das jetzt konzipierte Elektromotorrad vor.


Radnabenmotor und Carbon-Rahmen

Die Vigo soll mit einer Batteriefüllung bei einem Durchschnittstempo von rund 70 km/h bis zu 640 Kilometer weit kommen, das Gewicht des Sportbikes soll bei nur rund 160 Kilogramm liegen. Dennoch zeigt sich die Vigo mit 90 kW-Motorleistung (umgerechnet 120 PS) kräftig und mit einer Beschleunigungszeit von 3,2 Sekunden spurtstark. Der Elektromotor sitzt dabei direkt auf der hinteren Radnabe. Zurück auf die Piste soll es per Schnellladung schon nach 30 Minuten gehen. Möglich machen sollen diese Wunderwerte eine neue Batterietechnologie, Vigo sagt allerdings nicht welche.

Auch darüber hinaus halten sich die Briten sehr bedeckt. Auf den veröffentlichten Computerrenderings zeigten sich ein großes Staufach unter der Tankattrappe sowie ein volldigitales Cockpit mit großem TFT-Display und umfangreichen Vernetzungsfeatures. Der komplette Rahmen scheint aus großen Carbonprofilen zu bestehen. Die Einarmhinterradschwinge dürfte aus Aluminium geformt sein, die stark verrippte Verkleidung des Zweisitzers wieder aus Kohlefaserlaminat. Alle Beleuchtungselemente setzen auf LED-Technik, die Stopper auf hydraulische Scheibenbremsen. Natürlich wird die Vigo per App konfigurier- und überwachbar sein und für die Fahrberechtigung sorgt ein schlüsselloses System.

Was fehlt ist Geld

Derzeit sucht das Startup per Crowdfunding nach Geld für sein Projekt. Die Indiegogo-Kampagne weist als Zielbetrag 240.000 Pfund aus, bislang (Stand 13.12.2018) sind aber erst 237 Pfund von Investoren zugesagt. Damit dürfte der in der Kampagne angegebene Auslieferungsbeginn für Januar 2019 Makulatur sein.

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