Die Insolvenz von KTM wirft weiterhin viele Fragen auf. Die wohl wichtigste beschäftigt nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Kunden und Händler der Marke – wie geht es jetzt weiter? Laut Stefan Wahl, KTM- und Yamaha-Händler in Wangen bei Göppingen, ist das Vertrauen der Kunden groß: "Als der Insolvenzantrag gestellt wurde, hatten wir Betriebsruhe. Wir rechneten mit einer Flut von besorgten Anfragen, doch die blieb bis auf wenige Ausnahmen aus", berichtet er. Offenbar herrscht weitestgehend die Meinung, dass ein so großer Hersteller "too big to fail" ist, Investoren das angeschlagene Unternehmen retten werden und der Service für Kunden – Ersatzteilversorgung, Garantieansprüche etc. – gewährleistet bleibt.
KTM steht nicht für Qualität
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