Zero LS3 neu für 2027: Was bietet der neue Elektroroller für A1?

Zero LS3 neu für 2027
A1-Elektro-Scooter von Zero mit mehr Power

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.11.2026
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Basis des Zero LS3 ist ein Stahlrohrrahmen mit verschraubter Kunststoff-Karosserie. Der moderne Stil des Stadtflitzers wirkt gefällig, aber auch unauffällig. Fahrwerksseitig setzt Zero auf eine konventionelle Telegabel an der Front mit 14-Zoll-Vorderrad, am Heck federn zwei in der Federvorspannung einstellbare Stoßdämpfer ein 13-Zoll Hinterrad.

Handliches Räder-Setup mit komfortablen Federwegen

Die Reifendimensionen sind 110/80-14 vorn und 130/60-13 hinten. An der Gabel stehen 109 mm Federweg zur Verfügung, an den hinteren Federbeinen sind es 105 mm. Damit soll ein guter Alltagskomfort und berechenbares Handling gewährleistet sein.

Konventionelle Fahrwerkstechnik mit ABS und Traktionskontrolle

Ein Zweikanal-ABS überwacht die Einzelscheibenbremsen an beiden Rädern, eine Traktionskontrolle ist ebenfalls an Bord. Eine serienmäßige "Hill-Hold-Funktion" hält den Elektroroller beim Anhalten an einer Steigung in Position und erleichtert das Anfahren am Berg.

Motor und Antrieb: Ohne Schalten, mit Zahnriemen

Der Elektromotor liefert 11 kW Dauerleistung und erreicht eine Spitzenleistung von 12,7 kW. Zero nennt ein maximales Motor-Drehmoment von 65,6 Nm, am Hinterrad sollen beeindruckende 310 Nm anliegen. Die Kraftübertragung ans Hinterrad übernimmt ein carbonfaserverstärkter Zahnriemen. Der Riemenantrieb glänzt durch seine Wartungsarmut; das regelmäßige Schmieren einer Antriebskette entfällt.

Eine Kupplung müssen E-Scooter-Fans nicht bedienen, auch Gangwechsel entfallen. "Eco", "Standard" und "Sport" heißen die drei wählbaren Fahrmodi.

Trotz der Leistungssteigerung im Gegensatz zum LS1 bleibt auch der LS3 mit seiner Dauerleistung innerhalb der Leistungsgrenze für die Führerscheinklasse A1 oder den Führerscheinzusatz B196.

3 Akkus, Fahrleistungen, Reichweite

Zero nennt 120 km/h Höchstgeschwindigkeit und 100 km/h Dauergeschwindigkeit. Drei serienmäßige, herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus speichern jeweils 1,86 kWh; die Gesamtkapazität wird auf 5,6 kWh beziffert. Damit sollen im Stadtverkehr bis zu 148 km Reichweite möglich sein.

Zwei Akkus sitzen im Trittbrettbereich, einer unter der Sitzbank. Für das Laden von 20 auf 80 Prozent nennt Zero etwa 2 Stunden und 47 Minuten. Laden ist über einen Typ-2-Anschluss an kompatiblen öffentlichen Stationen oder nach Entnahme der Akkus mit einem externen Ladegerät an der Haushaltssteckdose möglich.

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Serienausstattung: Wärme und Kameras

Heizgriffe, Sitzheizung und ein mittelhoher Windschild gehören zur Serienausstattung. Hinzu kommen LED-Beleuchtung, ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay und zwei USB-C-Anschlüsse. Mobilfunk und Bluetooth sind integriert; die angekündigte Zero-App und weitere vernetzte Funktionen sollen künftig verfügbar sein.

Kameras vorn und hinten zeichnen bei eingeschaltetem Roller auf, sofern eine microSD-Karte eingesetzt ist, die nicht zum Serienumfang gehört.

Stauraum und Alltag: Gepäck statt drittem Akku

Ab Werk bringt der Zero LS3 einen Gepäckträger mit SHAD-SH34-Topcase, einen Gepäckhaken sowie Haltegriffe für den Beifahrer mit. Das flache Trittbrett mit dem freien Durchstieg erleichtert den Alltag zusätzlich und sorgt für gute Zugänglichkeit.

Wer mehr Platz unter der Sitzbank benötigt, kann den dort untergebrachten dritten Akku herausnehmen. Der zusätzliche Stauraum geht dann zulasten der maximalen Reichweite. Lenkerstulpen, eine Rollerdecke und ein höherer Windschild werden als Extras angeboten.

Farben, Marktstart und Preis: 6.810 Euro UVP

Zero bietet den LS3 in zwei Farbkombinationen an – "Midnight Blue" und "Sterling Silver" – und nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 6.810 Euro ohne Händler-Nebenkosten. Zero gibt 2 Jahre Garantie auf den LS3, der City-Scooter soll voraussichtlich ab Frühjahr 2027 erhältlich sein.

Fazit