Seit 2005 testet MOTORRAD einmal im Jahr, im Rahmen des Alpen Masters, jede Menge Motorräder in den Alpen. Die Gründe: Nirgendwo sonst lassen sich die Charaktere und Qualitäten von Motorrädern so präzise bestimmen wie auf den alpinen Passstraßen. Das gebirgige Auf und Ab wirkt wie ein Vergrößerungsglas, das die fahrdynamisch entscheidenden Aspekte eines Bikes auf engstem Raum und in kürzester Zeit herauszoomt.
Kernkompetenzen eines Motorrads
Was im Gebirge zählt, sind die Kernkompetenzen eines Motorrads. Spurtreues Einlenken, müheloses Handling, ruckfreie Gasannahme, fein dosierbare Kupplung, komfortable Federung, standfeste Bremsen. Vieles andere (Preis, Garantie, Serviceintervalle etc.) rückt in der Bergwelt in den Hintergrund. Womit wir schon beim Konzept des Alpen Masters wären.
Beurteilt werden die Bikes nämlich – statt der üblichen, alle Aspekte umfassenden 1000-Punkte-Wertung von MOTORRAD – nur in den entscheidendsten Kriterien, die sich in einer 500-Punkte-Wertung konzentrieren.
Vorrunden und Finale
Auch der Ablauf des Alpen Masters bricht aus dem üblichen MOTORRAD-Testschema aus. Aus den Duellen in insgesamt acht Kategorien zieht nur die jeweilige Siegerin aus der Vorrunde ins Finale ein.
Wichtig: Die Auswahl der Maschinen hängt von deren Neuheitswert ab.




































