Die beliebtesten Sportbikes bis 990 cm³: Eure Lieblings-Sportmotorräder 2026

Die beliebtesten Sportbikes bis 990 cm³
Eure Lieblings-Sportmotorräder 2026

ArtikeldatumVeröffentlicht am 18.03.2026
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Ducati Panigale V2 S
Foto: Arturo Rivas

Bis dato traten alle Sportler unabhängig vom Hubraum in einer Klasse an. Für 2026 gab es an dieser Stelle eine Anpassung: Ab 2026 splittet sich das Feld in Stummelträger unter- und oberhalb von 990 Kubik Hubraum. Und den ersten Klassensieg in der Kategorie bis 990 Kubik holt sich mit üppigem Vorsprung Ducatis Panigale V2 – das Sportbike für Landstraße und Track.

Die beliebtesten Sportler bis 990 cm³ 2026

1. Ducati Panigale V2/S – mit 32,9 % der Stimmen

Ducati hat es gewagt, einen Supersportler alltagstauglicher zu machen als seinen Vorgänger, weniger spitz, komfortabler, leichter und sparsamer. Da tritt es in den Hintergrund, dass der Motor 35 PS weniger an Spitzenleistung bringt und keine Desmodromik besitzt. Es handelt sich um den gleichen 890er-V2 wie in der Multistrada V2, nur in etwas anderer Konfiguration, mit fünf PS mehr und anderer Übersetzung der ersten beiden Gänge. Wie die Multistrada V2 verfügt die Panigale über bestens abgestimmte Fahrhilfen.

2. KTM 990 RC R – mit 12,3 % der Stimmen

Neuer Stahlrohrrahmen, WP Apex-Fahrwerk, 8,8-Zoll-TFT-Display. Dazu 130 PS stark, mit windkanaloptimierter Aerodynamik im Stil der MotoGP-Renner und umfangreichem Elektronik-Arsenal stehen bei der in Österreich gefertigten RC R die Zeichen voll auf Sport. Bei alledem hatte KTM aber auch Ergonomie und Alltag im Blick. Für ernsthafte Rennambitionen steht ab Frühjahr 2026 eine für die Rennstrecke konzipierte und optimierte Version bereit.

3. MV Agusta Superveloce 800/S/98 – mit 8,5 % der Stimmen

Technisch basiert die Superveloce auf der F3, optisch mixt sie gekonnt den runden Stil früherer Rennmaschinen mit modernen Komponenten wie LED-Licht und TFT-Display. Mit ihren 147 PS gibt sie den Classic-Sportler. Die dünn gepolsterte Sitzbank ist nichts für Schmerzempfindliche, der Sportlenker zwingt in eine unbequeme Bücklingshaltung – und doch fasziniert das Motorrad. Die Version S Ottantesimo und die betörende, dunkelrot lackierte 98 bringen Sonderausstattung mit, die 98 auch einen Race-Kit.

4. Aprilia RS 660/Factory – mit 7,7 % der Stimmen

Spezieller Service für junge Fahrer mit hohen sportlichen Ambitionen: Weil nach den europäischen Vorschriften nur Motorräder bis 70 kW auf A2-konforme 35 kW gedrosselt werden dürfen, die kräftige RS 660 aber 77 kW aufweist, kreierte Aprilia extra für A2-Piloten ein weiteres Modell des Supersportlers. Das hat offen nur 70 kW, womit der 35-kW-Variante, die ab Werk angeboten wird, nichts im Weg steht. Sind die zwei Pflichtjahre mit 48 PS rum, lässt sich per Motorsteuerungs-Software flugs entdrosseln.

5. Yamaha R9 – mit 7,4 % der Stimmen

Um auf den Pisten dieser Welt richtig gut zu performen, bekam die Yamaha R9 einen eigenen, für die Belange der Rennstrecke optimierten Hauptrahmen sowie höherwertige Fahrwerkskomponenten. Der brillante CP3-Drilling allerdings blieb unverändert und leistet wie in den deutlich weniger performanten Yamaha-Modellen "nur" 119 PS. Damit passt er perfekt in das neue Supersport-Reglement. Die Elektronik ist wie bei den Schwestermodellen state-of-the-art, der Preis sehr attraktiv.

Fazit