Seit 2010 beantwortet Ducati mit der Pikes Peak die nie gestellte Frage nach einer Enduro mit Racing-Charme und Einarmschwinge, die ihre Feuertaufe beim härtesten Bergrennen dieser Welt erhielt. Danke Ducati für diese Antwort in Form der neue Multistrada V4 Pikes Peak für 2027!
Panigale-Optik an der Pikes Peak
Basis der neuen Ducati Multistrada V4 Pikes Peak ist das letzte Update für 2024. Damals bekam die Multi ein Facelift sowie die neueste Elektronik für die zahlreichen fahraktiven Sicherheitsassistenten sowie das semi-aktive Fahrwerk von Öhlins.
Für 2027 adaptiert Ducati die Optik der neuen Panigale V4 R und der MotoGP-Bikes, prominent vertreten durch den "Ducati Corse" Schriftzug, der sich aus Richtung Lenkkopf hinunter zum Motor zieht. Und wem das in Verbindung mit den roten Schmiederädern noch nicht genug ist: Im Konfigurator stehen zahlreiche weitere Optionen bereit, um die Pikes Peak anzupassen.
170 PS und Einarmschwinge
Wie schon angedeutet verändert Ducati an der 2027er-Pikes-Peak technisch nichts. Der V4 misst weiterhin 1.158 Kubik, erzeugt 123,8 Nm bei 9.000/min und leistet 170 PS bei 10.750/min. Und in diesen Zeiten wichtig zu erwähnen: Dieser V4 hat keine Desmodromik mehr für den Antrieb der Ventile, dafür Wartungsintervalle für das Ventilspiel von 60.000 Kilometern.
So gar nicht mehr Enduro sind neben der Einarmschwinge die Reifendimensionen in 120/70 ZR 17 vorn und 190/55 ZR 17 hinten sowie der zusätzliche Fahrmodus "Race", der definitiv nicht für Schottereinlagen gedacht ist.
Nicht die teuerste Multistrada
Ducati verlangt für die 2027er-Multistrada V4 Pikes Peak 31.990 Euro zuzüglich Überführung in Höhe von 345 Euro. Als Gegenwert steht eine zwar nicht limitierte, dafür nicht sehr oft gebaute Ducati mit zahlreichen Goodies, wie dem Endtopf und allerlei Carbon. Die roten Schmiedefelgen kosten übrigens 200 Euro Aufpreis. Wer noch mehr Multistrada-Exklusivität will, muss die RS mit 180 PS und Desmo nehmen.













