Cake Kalk Elektro-Enduro

Null Emission und keine 70 Kilogramm

Foto: Ridecake 21 Bilder

Die kleine Manufaktur Cake aus Schweden bietet mit der Kalk eine rein elektrisch angetriebene Enduro, die nur knapp 70 Kilogramm wiegt und 80 Kilometer weit fährt.

Die Firmenphilosophie von Cake aus Schweden ist einfach und klar: Wir entwickeln und bauen leichte, leise, umweltfreundliche  und leistungsstarke Offroad-Bikes die jede Menge Fahrspaß liefern sollen. Mit diesen Vorgaben konnte es nur auf ein Elektrobike hinauslaufen.

Mountainbike oder doch schon Motorrad?

Das Gesamtkonzept der Kalk wirkt wie ein überdimensioniertes Mountainbike oder eben wie eine winzige Enduro. Angetrieben wird die Kalk von einem 15 kW starken Elektromotor, der aus einem 2,6 kWh großen Lithium-Ionen-Energiespeicher versorgt wird. Das maximale Drehmoment wird mit 42 Nm an der Kurbelwelle angegeben. Platziert wurde der E-Motor dort, wo konventionell angetriebene Bikes das Getriebe tragen. Die Batterie, die eine maximale Reichweite von bis zu 80 Kilometern liefern soll, sitzt darüber und füllt den Platz bis zur Sitzbank. Die Leistungselektronik findet ihren Platz davor.  Vom Cockpit aus können drei Drive-Modi abgerufen werden. Zudem kann die Bremsleistung des Elektromotors und damit auch die Energierückgewinnung stufenlos reguliert werden. Verzögert wird mit konventionellen Stoppern. Vierkolbensättel beißen in 220er Scheiben. Die sind wichtig, soll die Kalk doch über 75 km/h schnell sein.

Ab Mitte 2018 ab 14.000 Euro

Foto: Ridecake
E-Motor und Batterie stecken in einem Aluminium-Brückenrahmen.

Der E-Antrieb steckt in einem Brückenrahmen aus geschraubten Aluminiumgussprofilen mit stabilisierndem Unterzug, aus dem gleichen Werkstoff zeigt sich auch die Schwinge gefertigt. Vorne führt, federt und dämpft eine voll einstelbare Öhlins Upside-Down-Gabel mit 38er Standrohren und 204 mm Federweg. Hinten steckt ein ebenfalls voll einstellbares Öhlins TTX-Federbein. Die wenigen Verkleidungsteile sind aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Die Drahtspeichenräder messen 24 Zoll im Durchmesser.

Und weil die Kalk ursprünglich ausschließlich für den Offroad-Einsatz vorgesehen war, wurde auf Beleuchtungseinrichtungen gänzlich verzichtet. Nach den ersten Auslieferungen in 2018 zeigte es sich aber schnell, dass Kunden die Kalk gerne auch legal auf der Straße bewegen wollen. Kalk legte nach und bietet das Modell ab März 2019 auch in einer in den USA und Europa straßentauglichen Version an. Als Grundpreis werden 13.000 Euro genannt. Gegen eine Anzahlung von 200 Euro, die beim Kauf verrechnet wird, kann aber schon vorbestellt werden.

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