LiveWire Launch Mai 2021 Harley-Davidson
Elektro-Harley Harley-Davidson LiveWire Serienversion
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Elektro-Harley Harley-Davidson LiveWire Serienversion 18 Bilder

LiveWire eigene Harley-Marke für Elektromotorräder

Harley-Davidson macht LiveWire zur Elektro-Marke LiveWire One - Harley-Label weg, Preis runter

Harley-Davidson startet unter LiveWire eine eigene Marke für Elektro-Motorräder. Das erste Modell ist die LiveWire One ohne Harley-Label, aber dafür zum reduzierten Preis.

Im Grunde hat Harley-Chef Jochen Zeitz den Schritt bereits als Teil der Hardwire-Strategie angekündigt: Die Elektromobilität aus Milwaukee soll Technologieführer werden. Nächster Schritt: Fachleute in Sachen Elektro einstellen, die unter anderem bei Ford Großes geleistet haben. Final der Start der Marke LiveWire. Bisher stand LiveWire für das einzige Elektromodell der Company, dass wir in der Bildergalerie zeigen. Ab Juli 2021 sollen neue Modelle neben dem Pionier-Krad unter diesem Label entwickelt, gebaut und vertrieben werden.

Harley-Verzicht spart 7.000 Dollar

LiveWire One
Harley-Davidson
Die LiveWire One gibt es nur in Weiß oder Schwarz.

Auf der International Motorcycle Show am 8. Juli 2021 in Irvine, Kalifornien wurde das erste Motorrad unter der Marke LiveWire präsentiert. Ein neues Elektromotorrad ist es nicht geworden. Die LiveWire One getaufte Maschine ist im Grunde die bekannte Harley-Davidson LiveWire mit kleineren Software-Updates. Als LiveWire One muss die allerdings auf ein Harley-Label verzichten – sowohl im Namen wie auch am Motorrad. Neu ist die Farbgebung. Die LiveWire One ist nur in Weiß oder in Schwarz zu haben. Ebenfalls neu ist der Preis: Die LiveWire One ist mit 21.999 Dollar rund 7.000 Dollar günstiger als die bisherige Version mit Harley-Label. In den USA ist die LiveWire One ab sofort bei ausgewählten LiveWire-Händlern und Online verfügbar. Auf internationale Märkte soll das günstigere Elektromotorrad erst 2022 kommen.

LiveWire Launch Mai 2021
Harley-Davidson
Die LiveWire One trägt kein Harley-Davidson-Label mehr.

So soll die Marke funktionieren

LiveWire soll als eigenständige Marke außerhalb von Harley-Davidson funktionieren und sich eine eigene Identität aufbauen. Der Fokus soll zunächst auf urbaner Mobilität liegen, womit die aktuelle LiveWire wohl erstmal Speerspitze in Sachen Leistung bleibt. Elektrische Mobilität in ersten Schritten für den innerstädtischen Verkehr zu konzipieren, ist eine Strategie, die einige Hersteller auf dem Weg vom Verbrenner zum E-Motor nehmen. Die Pierer Group als Mutter von KTM und Husqvarna als vergleichsweise kleiner Hersteller (270.000 Motorräder in 2020) ebenso wie Produktionsriese Honda (17 Millionen Stück in 2020).

Elektro-Harley Harley-Davidson LiveWire Serienversion
Elektro

So soll LiveWire arbeiten

Harley-Davidson agiert heute noch vom gleichen Ort wie bei der Gründung: Milwaukee in Wisconsin. Die Firmenzentrale ist seit 1913 am gleichen Ort. In der Juneau Avenue. Nur einen Block vom alten Haus der Davidsons entfernt, in deren Garten 1903 die erste Hütte stand, in der Motorräder hergestellt wurden. An diesem Ort soll LiveWire bewusst nicht stattfinden. Die neue Marke soll dezentral und virtuell über zwei Hubs im Silicon Valley und in Milwaukee geführt werden. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt LiveWire für die Markterschließung: das bestehende Händlernetzwerk soll genutzt werden, um die neue Marke in eigenem Look&Feel darzustellen, aber eben nicht unter Flagge von Bar&Shield. Ergänzt durch eigene Showrooms an ausgewählten Orten, unabhängig der bestehenden Ladenlokale von Harley-Davidson.

LiveWire Launch Mai 2021
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Das neue Logo von LiveWire: Stylistisch und inhaltlich ganz weit weg von Harley-Davidson.

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Elektromotorräder sind nichts für mich - egal, von welcher Marke.

Fazit

Harley-CEO Jochen Zeitz bringt die alte Dame Harley ordentlich auf Trab. Krasse Schnitte, sinnvolle Anpassungen, namhafte Personalien, neue Produkte und schließlich die Gründung einer neuen Marke in der Marke sind in einem Jahr gefühlt mehr Änderungen als Harley in den letzten 120 Jahren in Summe hatte. Möge es der Company so gehen wie damals Puma, als Zeitz hier die Vorzeichen von Vereinssponsor Kreisklasse auf Weltmarke stellte.

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