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Land Moto: District Street und Scrambler

Land Moto District Elektromotorrad Schicker Elektroflitzer aus den Staaten

Mit austauschbarem und erweiterbarem Akku buhlen die Versionen Street und Scrambler der Land Moto District um Käufer in Ohio. Seit April 2022 wird geliefert.

Land Moto Elektro Land Moto
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Drei Modelle mit drei möglichen Akkus als Alternative für 125er-Kräder mit Verbrenner. So könnte man die Land Moto District beschreiben. Das Start-Up aus Ohio hat die District in den Versionen Street und Scrambler entwickelt. Die Street dürfte sogar auf die Straße. Die District Scrambler darf nur offroad bewegt werden. Technisch sind die Schwestern gleich. Die gute Nachricht: Tatsächlich liefert eines der vielen Elektro-Start-Ups seine Modelle aus. Land Moto hat die ersten Motorräder am 31. März 2022 an seine Händler und Kunden ausgeliefert. Ob die recht schicken Stromer nach Europa kommen ist noch nicht bekannt.

Land Moto District

Unabhängig der Straßenzulassung und der Preise, gleichen sich die drei Modell technisch in der Basis. Ein Mittelmotor mit bis zu 12 kW-Leistung treibt per Kette das Hinterrad an. Gespeist wird der Motor von einem Akku mit nur 1,8 kWh. Der kann gegen Aufpreis um einen zweiten Akku ergänzt oder direkt als Version mit 5 kWh-Kapazität bestellt werden. Egal welche Batterie die District von Land Moto antreibt: Der Stromspeicher kann getauscht werden, daher werden die Motorräder direkt mit einem zweiten Akku geliefert, wenn gewünscht. Mit der kleinen Kapazität sind 65 Kilometer bei maximal 100 km/h drin. 370 Nm Raddrehmoment sollten für lässige Sprints an der Ampel reichen.

Fahrwerks-Mix

Das Chassis der District besteht aus einem schicken Rohrrahmen mit einer Rohrschwinge. Diese stützt sich über ein Fox-Federbein mit 100 Millimetern Federweg ab. Vorn arbeitet eine nicht einstellbare USD-Gabel. Vorn und hinten verzögern Scheibenbremsen, die an 17-Zoll-Felgen montiert sind. Das Gewicht der straßenzugelassenen Street ist mit 80 Kilo angegeben.

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Akku mit Power

Die tauschbaren Akkus haben einen separaten Sockel mit verschiedenen Steckdosen, um sie als externe Powerbanks zu nutzen. Geladen werden kann der Akku entweder per Steckdose oder faltbarem Solarpanel. Per Powermodes können die Modelle auf 32 und 43 km/h gedrosselt werden.

Nicht ganz günstig

Land Moto verlangt für die District mit dem kleinen Akku gut 7.800 Dollar, die Street schlägt mit 8.100 Dollar zu Buche, die Scrambler mit 8.200 Dollar. Die Aufpreise für die Akkus liegen bei 1.600 und 2.100 Dollar.

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Ein Elektroroller für's Pendeln und den Stadtverkehr kann ich mir vorstellen.
Ein kleines, wendiges Elektromopped macht bestimmt Spaß.
Gar keins.

Fazit

Ohio und seine Weiten kommen einem nicht direkt in den Sinn als Basis für ein Elektro-Startup. Doc genau hier wird Land Moto gegründet und kommt mit zwei Modellen an den Start. Eine davon darf sogar auf die Straße, auch wenn es da mit 100 km/h und maximal 80 Kilometer weder sehr schnell noch sehr weit. Die Preise stehen mit mindestens knapp 8.000 Dollar den Leistungsdaten konträr.

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