Solid CRS-01 Solid
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Solid CRS-01 4 Bilder

Solid CRS 01: EX-NXT Macher mit Elektro-Motorrad

Solid CRS 01 Elektro-Trumm aus den Niederlanden Eine Ode an den Stahl-Winkel

Solid ist aus NXT hervorgegangen und zeigen mit dem Erstlingswerk CRS-01, dass bei ihnen der Name "Solid" Programm ist.

Warum da Dr. Martens-Stiefel auf dem Motorrad stünden, fragt der Chef in der Morgenkonferenz. "Recycling vielleicht?", antwortet der Chronist. "Vielleicht haben die die Karosse aus alten Stahlkappen gewalzt und auf dem einzigen Werkzeug in der Fertigung bearbeitet: Der Kantbank." Da Dr.Martens ohnehin selten Stahlkappen haben, stimmt vermutlich beides nicht, unterstreicht aber dick wie die Solid CRS-01 auf den Betrachter wirkt. Solide und wie eine Ode an den Winkel.

Solid CRS 01

"Solid" hieß früher NXT und war bei uns für ihre Studie Rage bekannt. Warum sich das geändert ist nicht verbrieft, ebenso wie konkrete Daten über die neue Solid. Bekannt sind nur zwei Leistungsgrößen von der Beschriftung der üppigen Verkleidung der Batterie: 100 Volt und 21,5 kWh. Bei 100 Volt Betriebsspannung bewegen wir uns im Hochvoltbereich, ohne Angabe der Stromstärke lässt das aber keinen Rückschluß über die Höchstleistung zu. Die Kapazität von 21,5 kWh lassen immerhin einen Vergleich zu bekannten E-Motorrädern zu. Die High-Tech-Boliden von Energica geben die gleiche Bruttotkapazität an. Zero speist die Motoren aus bis zu 17,7 kWh und LiveWire gibt der One 15,5 kWh. Damit würde sich die Solid hier mit in der Spitzengruppe positionieren, was sich abseits der Optik im Gewicht der CRS 01 niederschlagen dürfte.

Elektro

Dünne Faktenlage

Die Faktenlage ist bei der Solid bisher mehr als dünn. Es existieren nur einige Fotos und das Angebot, sich für eine Testfahrt anzumelden. Anders als bei NXT kann nicht direkt gegen Anzahlung eines der Motorräder geordert werden.

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Die Tendenz, dass sich allerorts Menschen mit der Elektromobilität auf zwei Rädern auseinandersetzen ist begrüßenswert und eine disruptive Start-Up-Mentalität bringt Druck auf das Thema. Wünschen wir den Unternehmen also viel Erfolg und uns, dass die Start-Ups wirklich zu Companies werden und nicht nur von einer Finanzierungsrunde zur nächsten tingeln.