8.990 Euro nach Liste kostet die Suzuki GSX-8S im Modelljahr 2026. 410 Euro weniger als zuvor. Fuhr die GSX mit 83 PS zuvor in der Preisliga einer Kawasaki Z 900 mit 124 PS, wirkt der Schritt in der 9.000er-Klasse durchdacht. Hier begegnet die Suzuki Kontrahenten auf Augenhöhe und könnte nach ihren Leistungen im Test von MOTORRAD das attraktivste Modell sein.
Doch 6 weitere Modelle ab 80 PS wollen das auch sein, darunter BMW, KTM, Honda, CFMoto, Triumph und QJMotor.
7 Naked Bikes unter 9.000 Euro
Suzuki GSX-8S ab 8.990 Euro
Bereits zum Preis von 9.400 Euro zuzüglich Nebenkosten erfuhr die Suzuki GSX-8S nicht nur starke 684 Punkte im Test, sondern auch eine Preis-Leistungs-Note von 1,1. Nichts weniger als einen der besten Motoren ihrer Klasse trägt sie im Rahmen, dazu ein Fahrwerk auf Premium-Niveau. Zwar wirken ihre 83 PS aus 776 Kubik im Kontext der Mitfahrer schwach, doch auf der Straße überzeugt der Twin mit herausragendem Drehmoment.
Zum Einordnen: 170 Punkte in der Motorwertung erreichte kein anderes Naked Bike bis 990 Kubik in den Tests 2025. Und die 188 Punkte im Fahrwerk liegen auf Niveau von Bikes vom Schlage einer BMW S 1000 R oder Ducati Streetfighter V2 S.
BMW F 900 R ab 8.900 Euro
105 PS für 8.900 Euro bietet die BMW F 900 R. Allerdings stehen den Pferden mit 216 Kilo einige mehr gegenüber, als bei der Suzuki (202 kg). Wobei: der Twin mit 895 Kubik erzeugt starke 93 Nm und im Test bei MOTORRAD erfuhr die F 900 R ebenfalls eindrucksvolle 684 Punkte. Jedoch mit reichlich Zusatzausstattung, die den Preis der Testmaschine auf 11.750 Euro hoben.
Einerseits muss eine BMW F 900 R die Maske des niedrigen Preises fallen lassen, um mit der Basis-GSX mithalten zu können. Andererseits bietet die BMW selbst in der Basis ein in der Klasse weiterhin seltenes Premium-Feature: ein schräglagensensibles System für ABS und Traktionskontrolle
Honda CB 750 Hornet ab 8.660 Euro
Das sogenannte Kurven-ABS wie die BMW hat die Honda CB 750 Hornet nicht. Dafür 92 PS und seit 2026 die automatische Kupplung E-Clutch – optionslos ab Werk. Ab 8.660 Euro starten die Preise und zuletzt holte die noch hand-gekuppelte Hornet im Test von MOTORRAD die 1,0 in der Preis-Leistung.
Schöner Aspekt der Hornet: Vollgetankt wiegt sie nur 191 Kilogramm (mit E-Clutch 196 kg), was für einen Twin mit 755 Kubik beachtlich wenig ist. Dazu erfreut die Hornet mit einem gemessenen Verbrauch von nur 3,7 l/100 Kilometer.
CFMoto 800 NK ab 7.999 Euro
Sogar unter 8.000 Euro nach Liste kostet die CFMoto 800 NK. Den Twin mit 799 Kubik kennen wir aus der 790er-Reihe von KTM. Hier allerdings auf 95 PS und 79 Nm abgestimmt. Aus der motorisch ebenfalls baugleichen Enduro 800 MT-X ist allerdings bekannt: Die Abstimmung ist nicht optimal gelungen.
Allerdings: Der Preis ist an die Kosten gebunden und die müssen dann niedrig sein, was Abstriche bedeutet. Die muss niemand in Sachen Ausstattung machen. Großes TFT-Display mit Connectivity, ABS, Fahrmodi und Traktionskontrolle sind an Bord, der nur 186 Kilo schweren NK 800.
KTM 790 Duke ab 8.699 Euro
Auf 95 PS und 87 Nm kommt der Twin mit 799 Kubik in der KTM 790 Duke und muss nur 187 Kilo beschleunigen. Elektronisch überwacht wird das Ganze von schräglagensensiblen Systemen für ABS und Traktionskontrolle. Allerdings hat KTM ab Werk nicht alle Features freigeschaltet.
Wer Connectivity und weitere Einstellmöglichkeiten will, muss nachbuchen. Dito den Quickshifter. Dennoch: Die KTM 790 Duke ist weiterhin ein reizvolles Krad.
Triumph Trident 660 ab 8.695 Euro
Einen hochinteressanten Schritt vollzog Triumph bei der Trident 600 für das Modelljahr 2026. Von 81 PS steigt die Leistung auf 95 PS, da der Motor einige Modifikationen aus der Daytona 660 übernahm.
Zeitgleich stieg der Preis nur um 200 Euro nach Liste auf 8.695 Euro, inklusive der schräglagensensiblen Syteme für ABS und Traktionskontrolle.
QJMotor SRK 800 ab 8.299 Euro
Ebenfalls mit 95 PS tritt die QJMotor SRK 800 in der nackten Mittelklasse an. Der Twin misst 778 Kubik und erzeugt 75 Nm. Allerdings muss der Motor 207 Kilogramm Motorrad beschleunigen.
Die Ausstattung ist dem Preis angemessen, während die augenscheinliche Haptik und Verarbeitung auf den ersten Blick an Güte gewannen.












