Rückruf KTM 690 Duke/R (ab MJ 2016)

Tankdeckel kann undicht werden

KTM ruft alle 690 Duke und 690 Duke R ab Modelljahr 2016 zurück. Durch Toleranzabweichungen kann der Tankdeckel undicht werden und Sprit austreten.

KTM ruft alle 690 Duke- und 690 Duke R-Exemplare ab Modelljahr 2016 zurück. Durch Toleranzabweichungen bei der Fertigung kann das System aus Kraftstofftank, Tankeinfüllstutzen und Dichtung am Einfüllstutzen undicht werden. In Folge kann Sprit austreten.

Abhilfe soll ein neuer Tankeinfüllstutzen mit einer modifizierten Dichtung schaffen. Auch die Dichtung des Kraftstoffstandsensors wurde modifiziert und soll im Zuge des Rückrufs getauscht werden. Die Halter werden von KTM per Post informiert und mit ihrem Motorrad in die Werkstätten gebeten. Der notwendige Werkstattaufenthalt wird mit rund 40 Minuten beziffert und ist für die Kunden natürlich kostenlos.

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690 Duke-Rückruf in Nordamerika 2017

Im Sommer 2017 gab es in den USA und Kanada einen ganz ähnlichen Rückruf für KTM 690 Duke/R (Modelljahr 2016 und 2017): Damals hieß es auch, dass im Bereich des Tankdeckels Kraftstoff austreten kann. Über 1.000 Dukes wurden deshalb zurück in die Werkstätten gebeten. In Europa gab es hingegen keine offiziellen Rückrufe zu diesem Thema, stattdessen wurde auf die unterschiedlichen Sprit-Qualitäten von Nordamerika und Europa verwiesen.

Brembo-Rückruf

Parallel läuft für die R-Version der KTM 690 Duke (ab Modelljahr 2015) noch der Rückruf zum Thema Bremskolben: Der Kunststoffkolben der Brembo-Radialbremspumpe kann unter extremen Belastungen brechen und so zu einem Verlust der Bremskraft am Vorderrad führen. Das gleiche gilt für 1290 Super Duke R und 1290 Super Duke GT.

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