Brixton Elektro-Roller: Günstiges Massenvehikel

Elektro-Roller von Brixton Günstiges Massenvehikel geplant

Patentbilder zeigen, dass Brixton ein Elektroroller-Konzept entwickelt, das wahrscheinlich günstig im Preis und maximal 45 km/h schnell sein wird.

Brixton Elektroroller Patent Brixton
Brixton Elektroroller Patent
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Brixton Elektroroller Patent 5 Bilder

In den kleineren und preisgünstigen Klassen der motorisierten Zweiräder zeigt die Elektromobilität schon massentaugliches Potenzial. Vor allem in Städten sind stromende und surrende Elektroroller der 50er und 125er-Klasse nicht mehr selten.

Hinten fahrradähnlich, vorne Motorrad

In diesem Bereich sieht Brixton seine Chance, wie jüngste Patentbilder zeigen. Das Konzept besteht unter anderem aus einem denkbar einfachen Rahmen, der fast schon an ein Fahrrad erinnert. Unter den oberen Längsstreben verlaufen zwei weitere Rahmenrohre, die den Akku tragen. Hinten gibt es statt einer Hinterradfederung nur einen gefederten Sitz.

Vorne ähnelt das Elektroroller-Konzept wieder mehr einem Motorrad als einem Fahrrad, denn hier federt eine Upside-Down-Gabel und ein klassisch gestalteter Rundscheinwerfer sitzt unterhalb des geschwungenen Rohrlenkers und trägt das Brixton-Erkennungszeichen – ein "X" in der Mitte. Am Lenker deuten die Zeichnungen ein Rundinstrument an sowie ein kleines eckiges Display. Vor den Griffen sind links wie rechts auch Hebel zu erkennen, doch auf den aktuellen Patentbildern ist noch nicht abgebildet, wie das Bremssystem aussehen könnte. Der Nabenmotor am Hinterrad wird sicher mitbremsen können und eventuell sogar rekuperieren.

Statt mit Fußrasten ist der Brixton Elektroroller mit großflächigen Trittbrettern ausgestattet, die sich vorne nach oben schwingen und so nicht nur stabilen Halt für die Fahrerfüße bieten könnten, sondern auch etwas Schutz vor Regen und Spritzwasser.

Befestigungsösen und Nummernschildträgerplatte

Vorne an den oberen Längsstreben sowie am Rohr unterhalb des Sitzes sind auf den Bildern jeweils vier am Rahmen angebrachte Ösen zu sehen. Womöglich dienen sie zur Sicherung für eine Transport-Platte oder eine Box aus dem Zubehörprogramm oder sind für das direkte Verzurren von persönlichem Gepäck gedacht. Das wäre auch die einzige Möglichkeit, denn am Heck ist keine Transportmöglichkeit vorgesehen, genau so wenig wie ein Soziusplatz hinter dem Fahrer.

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Die Zeichnungen lassen am Heck eine Nummernschildträgerplatte erkennen, weshalb sicher davon auszugehen ist, dass das Elektro-Mopped von Brixton versuchen wird zumindest an die 25 km/h-Grenze der Mofaklasse zu kommen, hoffentlich aber auch an den AM-konformen 45 km/h kratzt.

Die Motorradmarke Brixton gehört zur österreichischen KSR-Gruppe, die die Brixton-Bikes in Österreich konzipiert und in China bauen lässt. Wann das Konzept so weit ist, um in Serie umgesetzt zu werden, ist noch nicht bekannt. Dass es einen Markt dafür gibt, dürfte aber sicher sein. In 2021 stiegen die Neuzulassungen der Elektro-Zweiräder in der Fahrzeugklasse L1e (Mopeds, Mofas und Pedelecs mit bis zu 45 km/h) beispielsweise in Österreich um über 32 Prozent.

Fazit

Wer viele Elektro-Roller und -Motorräder auf die Straße bringen möchte, tut gut daran, klein und günstig zu denken. Einige Motorradmarken sehen da einen Markt für sich und bringen kleine Elektro-Vehikel – häufig für die Führerscheinklasse AM.

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