Hauptsitz: Akashi/Japan
Gegründet: 1878, seit 1961 Motorradbau
Neuzulassungen in Deutschland: 13.038 (Stand Sept. 2025)
Händler in Deutschland: 170
Website: www.kawasaki.de
Marken-Chronik im MOTORRAD-Katalog
2026: Auch 2026 bietet Kawasaki ein vollständiges, breit aufgestelltes Portfolio. Als die Z 1000 im Jahr 2021 verschwand, saß der Schock tief: Euro 5+ hatte dem Kettenhund den Garaus gemacht. Vorerst, denn für 2026 bringt Kawasaki das Power Naked zurück – als 1100er mit 136 PS, sportlicherer Sitzposition sowie einem modernen, hochauflösenden Dashboard. Eine Hubraumkategorie darunter durfte Kawasaki bereits in 2025 großen Erfolg mit der aufgefrischten Z 900 verbuchen, auch diese gibt es als SE-Variante. Zeitweise führte die Z 900 mit 948-Kubik-Vierzylinder sogar die Zulassungsstatistik in Deutschland an. Nicht zuletzt grünt es ebenso im Hobby-Racing, Kawa engagiert sich dort vorbildlich als Cup-Veranstalter.
2025: Kawasaki bleibt erfolgreicher Vollsortimenter. Im Modelljahr 2025 bringen die Heavy Industries u. A. ein großes Update des beliebten Naked Bikes Z900/SE sowie neue tourensportliche 1100-Kubik-Modelle mit Euro5+. Kawasaki hat für 2025 beinahe die gesamte Modellpalette darauf ausgerichtet, nur das luftgekühlte Retro-Modell W 800, die beiden klassisch geformten Varianten der Z 900 RS, das Superbike ZX-10R/RR sowie die Ninja 125 und Z 125 sind als sogenannte Carry-over-Modelle nach der alten Norm homologiert. Per Ausnahmegenehmigung dürfen diese Maschinen weitere zwei Jahre verkauft werden, bei den 125ern bleiben allerdings einzig Händlerbestände übrig. Passend dazu wurde das Naked Bike Z 900/SE, mit Abstand die erfolgreichste Maschine im ganzen Portfolio, für 2025 im größeren Stil überarbeitet. Die großvolumigen Vierzylindermodelle Versys und Ninja SX buhlen außerdem mit neuen 1100-Kubik-Motoren um die Gunst der Käuferinnen und Käufer.
2024: Vom munteren Hochdrehzahl-Vierer der Ninja ZX-4RR über den neuen Urban Cruiser Eliminator 500 bis zur Hybrid-Maschine: Für 2024 bringt sich Kawa mit einem vielseitigen und innovativen Modellprogramm in Stellung. Jüngere Leute und Kawasaki, daraus entsteht womöglich „ein Match“. Mit den frischen 500er-Modellen, ebenfalls in Form einer Ninja und einer Z erhältlich, wird dieses Angebot für das Modelljahr 2024 erweitert. Daraus sticht die neue Ninja ZX-4RR hervor, deren 399-Kubik-Vierzylinder bis 15 000/min jubelt und in einem erfrischend flinken Chassis steckt. Interessante Neuzugänge bilden Ninja und Z 7 Hybrid, worin ein 451-Kubik-Zweizylinder in Kombination mit einem Elektromotor und 48-Volt-Lithium-Batterie werkeln. Die grünen Argumente: niedriger Verbrauch plus starke Sprintleistung dank E-Boost-Taste.
2023: Kawasaki legt die Z und Ninja 400 neu auf, bringt einige Modelle in anderen Farben, rüstet die 650er mit Traktionskontrolle, und die Kompressor-Tourer Ninja H2 SX SE/SE+ mit automatischem Fern- und Abblendlicht aus. Beleg dafür: Mit 10 467 verkauften Einheiten zwischen Januar und September 2021 sind die Absatzzahlen zwar gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 9,1 Prozent zurückgegangen. Dennoch halten die Heavy Industries hinter BMW den zweiten Platz bei den Gesamtverkäufen und verweisen somit auch die drei anderen großen japanischen Hersteller Honda, Yamaha und Suzuki auf die Plätze hinter sich, nämlich auf Rang drei, vier und neun. Eines der wichtigsten Modelle der „Grünen“ ist nach wie vor das Naked Bike Z 900, von dem Kawa im oben genannten Zeitraum 3336 Einheiten verkaufen konnte. Die technisch weitgehend von der Z 900 abstammende, aber klassisch gestaltete Z 900 RS fand obendrein 1131 Abnehmer. Nach einem Jahr Pause legt Kawasaki außerdem die nackte Z 400 sowie die verkleidete Ninja 400 neu auf und zeigt damit Herz, vor allem auch für sportlich orientierte Einsteiger und Wiedereinsteiger.
2022: Modellpolitisch bringen die Heavy Industries mit der Z 650 RS außerdem ein neues Retro-Modell und der Top-Seller Z 900 kommt als SE-Variante. Um Trends am Markt früher zu erkennen, installiert der riesige Kawasaki-Konzern (Umsatz 2021 ca. 3,2 Milliarden US-Dollar) innerhalb des Unternehmens mit der Kawasaki Motors Ltd. eine Gesellschaft, die sich seit Ende 2021 ausschließlich um die Entwicklung von Motorrädern und Motoren sowie Offroadern und Jetskis kümmert. Zu den aktuellen Motorrad-Modellen: 2022 gibt es zwischen 125ern und 650-Kubik-Maschinen kein Angebot, denn die 400er kommen erst 2023 zurück. Neu ist dafür die klassisch angehauchte Z 650 RS, die technisch auf dem bekannten Naked Bike basiert. Mit der Z 900 SE bietet Kawasaki außerdem eine schärfere Version des Bestsellers mit Brembo-Bremsen, voll einstellbarer Gabel und Öhlins-Federbein an. Ein vergleichbares Update erhält das Retro-Naked-Bike Z 900 RS SE in gelb/schwarzer Lackierung. Weiterhin kommt der Allrounder Versys 650 mit neuem Cockpit, Traktionskontrolle und LED-Licht. Außerdem ist ein Standard-Modell der großen Versys 1000 wieder im Programm und die Ninja H2 SX und SE erhalten ein neues Elektronikpaket von Bosch.